Luise Düsing wird die neue Bürgermeisterin von Mittelpöllnitz

Peter Hagen
Luise Düsing gewann die Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters von Mittelpöllnitz.

Luise Düsing gewann die Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters von Mittelpöllnitz.

Foto: Peter Cissek

Mittelpöllnitz.  Die Kandidatin hat die Wahl bereits angenommen. Damit bleibt Mittelpöllnitz selbstständig.

Die wahlberechtigten Einwohner von Mittelpöllnitz haben entschieden: Luise Düsing soll künftig als ehrenamtliche Bürgermeisterin die Geschicke der rund 280 Einwohner zählenden Gemeinde leiten.

Gegen 19 Uhr hatte der Wahlausschuss am Sonntagabend sämtliche Stimmzettel ausgezählt und das Ergebnis mitgeteilt. Demnach hatten von insgesamt 246 Wahlberechtigten 110 ihr Kreuz auf dem Stimmzettel gemacht. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 44,7 Prozent. Auf Luise Düsing entfielen 62 Stimmen, auf Marco Büttner 45 Stimmen. Drei Stimmzettel waren ungültig gewesen.

Damit geht Luise Düsing als Siegerin aus der Stichwahl hervor. Noch am Abend erklärte sie gegenüber unserer Redaktion, dass sie diese Wahl annehmen werde. „Ich freue mich über das mir gegebene Vertrauen und hoffe, eine würdige Nachfolgerin für den langjährigen Bürgermeister Thomas Franz zu werden.“ Ihr sei es eine Herzensangelegenheit, die Eigenständigkeit der Gemeinde Mittelpöllnitz zu erhalten.

Die Stichwahl war erforderlich gewesen, weil es bei der Mehrheitswahl vor zwei Wochen keinen Namensvorschlag gegeben hatte, auf den mehr als 50 Prozent aller abgegebenen gültigen Stimmen entfielen. Marco Büttner mit 40 Stimmen sowie Luise Düsing mit 27 Stimmen waren nach Auszählung unter 15 Namensvorschlägen für die Stichwahl gesetzt. Die Wahlbeteiligung hatte am 8. Januar bei 44,3 Prozent gelegen. An diesem Sonntag war genau ein Wähler mehr ins Wahllokal gekommen.

Der bisherige Bürgermeister Thomas Franz hatte große Hoffnungen in diese Wahl gesetzt, dass am Ende jemand das Amts auch übernehmen werde. Er betonte, dass damit über die Zukunft für eine eigenständige Gemeinde Mittelpöllnitz entschieden werde.