Meine Meinung: Die Macht der Gewohnheit

Uwe Lange mahnt dazu, die Augen am Bahnübergang Wüstendittersdorf offen zu halten.

OTZ-Reporter Uwe Lange

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Foto: Peter Cissek / Andreas Wetzel

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Ab Montag wird auf der Bahnstrecke nahe Wüstendittersdorf also gebaut. In diesem Zusammenhang wollte ich noch einen Hinweis loswerden. Und der hat irgendwie etwas mit der Macht der Gewohnheit zu tun. Es geht einem ja selbst manchmal so, wenn man sich mit dem Pkw einem Bahnübergang nähert, der nur ganz selten noch oder vermeintlich überhaupt nicht mehr von Schienenfahrzeugen genutzt wird: Fuß aufs Gas und drüber weg! „Hier kam noch nie ein Zug.“ Obwohl man es ja einst in der Fahrschule ganz anders gelernt hat.

Eben diesen Zugverkehr gibt es auf der Bahnstrecke zwischen Schleiz und Mühltroff ja normalerweise „nur“ an Wochenenden. Anders jetzt: Auch die Woche über können Fahrzeuge auf dem Schienenstrang unterwegs sein – egal ob Zweiwegebagger samt Anhänger oder Waggons mit Schotter. Und irgendwie muss die Stopfmaschine ja auch an Ort und Stelle kommen. Also, Augen und Ohren auf, wenn die Passage eines solchen Bahnüberganges ansteht. Einsehbar sind sie ja und die Schienenfahrzeuge machen mittels Signalhorn auf ihre Annäherung aufmerksam. Karl Hermann Schorn erwähnte noch, dass die Sicherungstechnik am Bahnübergang B94 außer Betrieb ist, weil im Bereich der Induktionsschleifen ebenfalls Schwellen gewechselt werden sollen. Hier wird aber dann mittels Posten gesichert.

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