Meine Meinung: Gekringelt vor Lachen

Oliver Nowak über das Jahrbuch der Goetheschule.

Oliver Nowak

Oliver Nowak

Foto: Andreas Wetzel

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Normalerweise sind Schul-Jahrbücher für mich nicht unbedingt sehr amüsant, wenn ich die Personen hinter den Geschichten nicht kenne. Beim diesjährigen Jahrbuch der Goetheschule ist das aber anders. Ich habe mich vor Lachen gekringelt.

Die Schilderungen der Corona-Zeit, sei es nun von Eltern, Lehrern oder Schülern, sind allesamt mindestens zum Schmunzeln. Beispielsweise bemerkt ein Elternteil beiläufig am Ende seiner Stellungnahme, dass ein paar mehr Aufgaben ja auch nicht so schlecht sein könnten, schließlich sei der Nachwuchs zu schnell fertig damit. Das liest sich für mich wie ein versteckter Hilferuf nach Beschäftigung für den benannten Nachwuchs. Ein anderes Elternteil resümiert gar seine eigene Schulzeit und erinnert sich, warum es bei der Mathe-Abiturprüfung gleich die Aufgabe der Wahrscheinlichkeitsrechnung durchgestrichen hat.

Lehrer Janek Radomski hingegen schildert seinen Alltag beim Homeschooling und wie seine Tochter das Carport derweil flutete, damit die Pflastersteine alle dunkler werden. Die Schüler bilanzieren vor allem zwei Dinge: Zum einen fehlen ihnen die Treffen mit den Freunden in der Schule, zum anderen lernen sie den Wert der Lehrer und deren Arbeit schätzen, schließlich müssen sie sich beim Homeschooling meist den Stoff selber beibringen.

Kreative Ideen gegen Langeweile an der Schleizer Goetheschule

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