Beamter der „Kriminalpolizei Wurzbach“ war falsch

Wurzbach/Bad Lobenstein.  Falsches Gewinnspielversprechen via Telefon für 22-jährigen Mann aus dem Oberland - der wurde misstrauisch und erstattete Anzeige.

Die Polizeiinspektion Saale-Orla ermittelt jetzt wegen versuchten Betruges und Amtsanmaßung. Auf Grund des richtigen Verhaltens, ist dem 22-jährigen Mann aus Wurzbach, der diese  mysteriösen Anrufe erhalten hatte, kein finanzieller Schaden entstanden.

Die Polizeiinspektion Saale-Orla ermittelt jetzt wegen versuchten Betruges und Amtsanmaßung. Auf Grund des richtigen Verhaltens, ist dem 22-jährigen Mann aus Wurzbach, der diese mysteriösen Anrufe erhalten hatte, kein finanzieller Schaden entstanden.

Foto: Tino Zippel / OTZ

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Vergangenen Freitag gegen 14 Uhr meldete sich - nach Informationen der Polizeiinspektion Saale-Orla in Schleiz - telefonisch eine männliche Person in fließendem Deutsch bei einem 22-jährigen Wurzbacher und behauptete, dass dieser bei einem Gewinnspiel ca. 50.000 Euro gewonnen hätte. Hierbei zeigte es auch auf dem Display des Telefons eine deutsche Festnetznummer an.

Am Sonnabend klingelte das Telefon des Wurzbachers erneut. Diesmal meldete sich am Vormittag der vermeintlicher Mitarbeiter einer Security Firma bei ihm. Nun sollte der 22-Jährige für 1000 Euro so genannte „Google Play Karten“ kaufen, um den vermeintlichen Lottogewinn erhalten zu können. Der Wurzbacher wurde daraufhingehend misstrauisch, kaufte keine dieser „Google Play Karten“ und beendete das Telefonat.

Anschließend begab sich der junge Mann zwecks Erstattung einer Anzeige zur Polizeistation Bad Lobenstein. Während er dem aufnehmenden Beamten dort den Sachverhalt erläuterte, wurde er erneut telefonisch kontaktiert. Der Anrufer gab sich diesmal als „Kriminalbeamter der Kriminalpolizei Wurzbach“ (!) aus.

Dem Anrufer wurde nun aber vorgehalten, dass es keine Kriminalpolizeidienststelle in Wurzbach gäbe. Daraufhin brach dieser das Telefonat ab. Auf Grund des richtigen Verhaltens, ist dem 22-jährigen Mann aus Wurzbach kein finanzieller Schaden entstanden.

Die Anzeige wegen des versuchten Betrugs und der Amtsanmaßung wurde in der Folge durch einen echten Polizeibeamten der Polizeistation Bad Lobenstein aufgenommen.

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