Rettung des Schleizer Krankenhauses nicht einfach

Schleiz.  Das Kreiskrankenhaus Schleiz könnte geschlossen werden. Landrat Thomas Fügmann wirbt um eine Krankenhausholding, die mit Saalfeld-Rudolstadt und Greiz gebildet werden soll.

Eingangsbereich des Kreiskrankenhauses Schleiz.

Eingangsbereich des Kreiskrankenhauses Schleiz.

Foto: Peter Cissek

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Die Rettung des Kreiskrankenhauses Schleiz vor der möglichen Schließung ist alles andere als einfach. Kreistagsmitglieder haben am Montagabend in nicht öffentlicher Sitzung einige Details der Misere zu hören bekommen, die ihre Ursache in der finanziellen Schieflage des Mutterhauses in Greiz haben soll.

Landrat Thomas Fügmann (CDU) soll nach gut unterrichteten Kreisen dafür geworben haben, dem Krankenhaus zu helfen, wofür der Saale-Orla-Kreis Geld bereitstellen solle. Dabei ging es um einen nicht bezifferten Finanzbetrag für eine kommunale Krankenhausholding, die mit den Nachbarlandkreisen Saalfeld-Rudolstadt und Greiz gebildet werden soll. Unter deren Dach sollten dann die Kliniken der drei Kreise vereinigt werden.

Nachdem der Kreistag zuvor in stundenlanger Diskussion faktisch um jeden Cent feilschte, um die Gesamtsumme der Kreisumlage zu senken, machte Fügmann keine Angaben, woher er das Geld für die Holding nehmen wolle. Doch ohne finanzielle Angebote hätte der Landkreis schlechte Karten, mitreden zu können, da er die Krankenhäuser Schleiz und Pößneck vor mehr als 15 Jahren für jeweils einen Euro abgab, ohne sich ein Mitspracherecht zu sichern.

Am Krankenhaus Schleiz sollen zwei in Gera und Plauen tätige Klinikkonzerne interessiert sein.

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