Rußverschmutzung in Harra

Harra.  Ein Rindenverbrennungskessel der ZPR in Blankenstein hat schubweise Ruß-Emissionen ausgestoßen

Die Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal in Blankenstein.

Die Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal in Blankenstein.

Foto: ZPR

Ein Rindenverbrennungskessel der Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal in Blankenstein hat in der Nacht zu Montag, 14 September, schubweise Ruß-Emissionen ausgestoßen, die bis Montagnachmittag anhielten und in Teilen von Harra zu Verschmutzungen führten. „Ursache für die starke Rußentwicklung war eine mindere Qualität aufgrund eines hohen Trockengehalts des eingesetzten Biomassebrennstoffes“, erklärt Beate Schnitzer, Leiterin für Umweltschutz im Unternehmen.

Ruß entsteht bei unvollständiger Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Materialien. Verweildauer in der Brennkammer, Sauerstoffzufuhr und Verbrennungstemperatur sind die wesentlichen Einflussfaktoren auf die Rußbildung. „Dementsprechend mussten die Parameter im Anlagenbetrieb des Rindenverbrennungskessels auf die Minderqualität des Brennstoffes neu eingestellt werden, so dass die Anlage seit Montag, 15 Uhr, wieder mit den gewohnt niedrigen Emissionen betrieben werden kann“, sagt Schnitzer.

Die von der Rußimmission betroffenen Anwohner bittet die Zellstoff- und Papierfabrik um Entschuldigung.

Geschädigte melden sich bitte bei Beate Schnitzer unter Telefon 036642/821 28 oder per E-Mail an beate.schnitzer@mercerint.com.

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