Schwerpunkt Altersmedizin im Schleizer Krankenhaus

Schleiz  Landesregierung antwortet auf Kleine Anfrage der AfD. Diese Abteilungen soll es weiter im Krankenhaus geben.

Die Prüfung des Antrages auf Fördermittel für das Schleizer Krankenhaus nach dem Krankenhausstrukturfonds sind noch nicht abgeschlossen. 

Die Prüfung des Antrages auf Fördermittel für das Schleizer Krankenhaus nach dem Krankenhausstrukturfonds sind noch nicht abgeschlossen. 

Foto: Oliver Nowak

Das Schleizer Krankenhaus soll künftig im Bereich Altersmedizin ausgebaut werden. Das geht aus der Antwort der Gesundheitsministerin Heike Werner (Die Linke) auf eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Uwe Thrum (AfD) hervor.

Insbesondere soll sich das Haus der Palliativmedizin und der Beatmungsentwöhnung widmen. Die Fachabteilungen für Chirurgie, Innere Medizin, Intensivmedizin und die Notfallversorgung sollen weiterhin sichergestellt werden. „Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe soll aufgrund niedriger Fallzahlen sowie wegen qualitativer und wirtschaftlicher Gründe dauerhaft geschlossen werden“, heißt es in dem Antwortschreiben der Ministerin vom 18. Dezember auf die Kleine Anfrage.

Auch die Einrichtung einer Pflegeeinrichtung in einem Teil des Schleizer Krankenhauses findet in dem Ministeriumsschreiben Erwähnung. Allerdings werde der Antrag für Fördergelder nach der Krankenhausstrukturfonds-Verordnung noch geprüft und sei noch nicht abgeschlossen. Daher könne über die Höhe der beim Bundesamt für Soziale Sicherung zu beantragenden Fördermittel noch keine Aussage getroffen werden. Aus Greiz hieß es jedoch bereits schon im Juni, dass 9,5 Millionen Euro benötigt würden.

Mit dem Abschluss der Antragsprüfung werde die Landesregierung prüfen, ob es sich an den Plänen zum Schleizer Krankenhaus finanziell beteiligen werde. Wann die Antragsprüfung abgeschlossen werde, sei noch unbekannt.

„Im Krankenhaus Schleiz hat man innerhalb des letzten Jahres aufgrund von Missmanagement und politischen Fehlentscheidungen die Bettenanzahl von 110 auf etwa 30 dramatisch reduziert und ganze Stationen geschlossen“, kommentiert dazu Uwe Thrum.

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