Schleizer Stadtinformation ab 26. Mai wieder offen

Schleiz.  Neustart auch für die „Kleine Galerie“ des Kulturbundes im Obergeschoss der „Alten Münze“ mit einer Ausstellung über Johann Friedrich Böttger. In der ersten Woche Öffnungszeiten aber noch eingeschränkt.

„Herzlich willkommen in Schleiz“ heißt es ab Dienstag wieder in der Stadtinformation „Alte Münze“ auf dem Neumarkt. Hinter Plexiglas sind Leiterin Janina Agatha und ihre Mitstreiterinnen für Besucher der Rennstadt aus nah und fern da –  in der ersten Woche aus technischen Gründen aber noch mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Die „Alte Münze“ ist übrigens auch das älteste Gebäude in Schleiz. Hier gibt es neuerdings sogar freies WLAN.

„Herzlich willkommen in Schleiz“ heißt es ab Dienstag wieder in der Stadtinformation „Alte Münze“ auf dem Neumarkt. Hinter Plexiglas sind Leiterin Janina Agatha und ihre Mitstreiterinnen für Besucher der Rennstadt aus nah und fern da – in der ersten Woche aus technischen Gründen aber noch mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Die „Alte Münze“ ist übrigens auch das älteste Gebäude in Schleiz. Hier gibt es neuerdings sogar freies WLAN.

Foto: Uwe Lange

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Über einen weiteren Schritt hin zu etwas mehr Normalität darf man sich ab Dienstag in der Kreisstadt freuen: Denn im Rahmen eines Pressetermins vor Ort informierte Mirko Ellrich, Amtsleiter Wirtschaft/Stadtmarketing, jüngst darüber, dass die Stadtinformation Schleiz ab dem 26. Mai wieder geöffnet ist.

Zunächst aber noch mit einer kleinen Einschränkung – sind doch aus technischen Gründen die Öffnungszeiten in der ersten Woche nicht so wie sonst. „Ab dem 2. Juni läuft der Betrieb dann aber wie gewohnt – heißt: ,Alte Münze’ und ,Kleine Galerie’ des Kulturbundes sind jeweils von Montag bis Samstag für ihre Gäste da“, betonte Ellrich und unterstrich, dass die Wiedereröffnung gerade vor dem Pfingstwochenende noch einmal einen besonderen Stellenwert habe.

Können doch Schleiz-Besucher so am 30. Mai zwischen 9 und 13 Uhr hier vorbeischauen und sich Anregungen holen, die eine Visite in der Rennstadt beziehungsweise in der gesamten Region zu einem bleibenden Erlebnis machen.

Gezielt nach Regionalem gefragt

Stichwort Besucher von auswärts: Gesprochen wurde in der „Alten Münze“ auch davon, dass die Mitarbeiterinnen der Stadt-Info bereits in diesen Tagen durch Corona bedingte Veränderungen im Reiseverhalten vieler Menschen registrieren. „Viele Gäste fragen zum Beispiel gezielt nach dem Saaleturm und der Zugänglichkeit von Kobersfelsen und Hängesteg“, so Janina Agatha, Leiterin der Stadtinformation. Sowohl der Saaleturm als auch das Wanderwegenetz in Gräfenwarth und Burgk sind vollumfänglich zugänglich.

Nicht fehlen soll in diesem Beitrag der Hinweis, dass auch für die Stadtinformation ein entsprechendes Hygieneschutzkonzept auf den Weg gebracht wurde. Auf Bitten unserer Redaktion erläuterte Mirko Ellrich kurz dessen Eckpunkte: „Es darf nur eine Person beziehungsweise eine Hygienegemeinschaft – also die Mitglieder einer Familie – mit Mund- und Nasenschutz diese Räumlichkeiten hier betreten. Auf dem Fußboden wurden Markierungen/Hinweise zum Abstandhalten angebracht. Magazine, Prospekte, Zeitschriften und Flyer zum Lesen werden nicht mehr im Vorraum der Stadtinformation ausgelegt.“

Prospekte und Flyer nur am Tresen

Schon im Rahmen des Pressegespräches konnte man feststellen, dass weitere Auslageflächen von solchen Materialien direkt in der eigentlichen Stadtinformation mit Absperrband gekennzeichnet und so für die Besucher faktisch tabu sind. Interessantes zum Anschauen, Blättern und Nachschlagen gibt es also nur noch direkt am Tresen durch die jeweils diensthabende Mitarbeiterin. Und um eine (vielleicht nicht mal gewollte) Ansammlung von Menschen auf kleinem Raum nicht zu provozieren, wurden die vormals dort befindlichen Sitzgelegenheiten entfernt.

Mit Anmeldung in der Stadtinformation ist nun also auch wieder der Besuch der „Kleinen Galerie“ des Kulturbundes im Obergeschoss der „Alten Münze“ gestattet – den Juergen K. Klimpke bei diesem Pressegespräch vertrat. Klar dabei, Zutritt nur einzeln oder in Familie. „Unsere aktuelle Sonderausstellung mit dem Titel ,Johann Friedrich Böttger – zwischen Kunst, Literatur und Kommerz’ wartet oben mit zahlreichen, interessanten Exponaten. Sie gewährt den Besuchern einen Einblick in die Welt des hier bei uns in der Stadt geborenen Miterfinders des europäischen Porzellans“, machte der Schleizer schon mal neugierig.

Eintrittskarten für Wisentahalle

Mirko Ellrich war es dann noch ein Bedürfnis, darauf hinzuweisen, dass die Stadtinformation nach wie vor zum Thema Eintrittskarten und Veranstaltungen in der Wisentahalle berät. „Tickets, die aber nicht in der Tourist-Info erworben wurden, können nicht zurückgenommen werden. Die Rückabwicklung der über das Buchungsportal Reservix erworbenen Eintrittskarten wird individuell ab Juni 2020 erfolgen.“

Abschließend rückte Janina Agatha kurz auch das „Regional-Regal“ der Stadtinformation in den Mittelpunkt: Hier werden diverse Souvenirs auch vom Schleizer Dreieck präsentiert – dazu kommen noch schmackhafte Produkte aus dem Oberland wie zum Beispiel Bier, Honig oder Schokolade.

Erreichbar ist die Stadtinformation Schleiz, Neumarkt 13, unter Telefon 03663/42 87 35 sowie per E-Mail unter der Adresse tourist-info@schleiz.de

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.