Zahnlückenkinder erkunden die Schleizer Oberland-Apotheke

Schleiz  Angehende Grundschüler vom Evangelischen Kindergarten testen Mundschutz und Gummihandschuhe und stellen eine Salbe her

Wie im Labor der Oberland-Apotheke so gearbeitet wird, erfuhren die Mädchen und Jungen aus dem Evangelischen Kindergarten auch von Antonia Napieralski, sie ist Pharmazeutisch-Technische-Assistentin.

Wie im Labor der Oberland-Apotheke so gearbeitet wird, erfuhren die Mädchen und Jungen aus dem Evangelischen Kindergarten auch von Antonia Napieralski, sie ist Pharmazeutisch-Technische-Assistentin.

Foto: Renate Klein

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Vom Evangelischen Kindergarten bis zur Oberland- Apotheke von Inhaberin Ingrid Wittig in Schleiz ist es quasi nur ein „Katzensprung“. Den bezwangen kürzlich einige Zahnlückenkinder aus der Einrichtung gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Denise Meusel und Katharina Schädlich.

Apothekerin Romy Schneider begrüßte die wissensdurstige Schar und wurde gleich mit Fragen „gelöchert“. Sie erklärte den Kindern unter anderem, was eine Apotheke so für Aufgaben hat. Da wurden auch mal Schubladen aufgezogen, um die Medikamente darin zu zeigen und sofort beugten sich alle Haarschöpfe darüber. In diesem Alter ist man offensichtlich sehr bestrebt, zu lernen.

Romy Schneider zeigte den Mädchen und Jungen auch, dass bestimmte Medikamente gefährlich sind, und deshalb verschlossen werden müssen.

Dann ging es ins Labor. Dort warteten Apotheker Jakob Roth und Antonia Napieralski, Pharmazeutisch-Technische-Assistentin. Sie verrieten, wie im Labor gearbeitet wird. Begeistert ließen sich die Kleinen den viel zu großen Mundschutz anlegen und natürlich mussten die Gummihandschuhe auch unbedingt über winzige Hände gestülpt werden. Dann ging es zur Sache.

In zwei Gruppen geteilt, wurde eine hautpflegende Salbe hergestellt und mit Spateln in keine Dosen gefüllt. Nachdem die Basissalbe angerührt war, kamen Geruchszusätze dazu. Man wählte zwischen verschiedenen Gerüchen, und auch eine Farbe konnten die kleinen Apothekenhelfer untermischen. Sie entschieden sich für Himbeere und Pfefferminze. Also gab es am Ende einige Dosen mit rosa und einige mit grüner Creme. Zur Verwendung kam Lebensmittelfarbe. „Aber ihr dürft nicht kosten“, mahnten Antonia und Jakob eindringlich.

Die kleinen Plappermäulchen standen während der Laborarbeit nicht still. Vieles wollten die Kinder wissen. Die Creme durfte jeder mitnehmen und sich dazu noch andere Geschenke aussuchen, welche die Herzen der angehenden Grundschüler höher schlagen ließen.

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