Zuversicht in Blankenstein beim Thema Höllentalbahn

Drei Fragen an Peter Keller, Bürgermeister von Rosenthal am Rennsteig, zum Entwurf des Regierungsvertrages

Bürgermeister Peter Keller (FWR), Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und Landtagsmitglied Ralf Kalich (Linke/von rechts) am Bahnhof Lichtenberg in Blechschmidtenhammer. Alle drei sind zuversichtlich, dass der hier stehende Ausstellungszug durch eine fahrende Bahn ersetzt wird.

Bürgermeister Peter Keller (FWR), Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und Landtagsmitglied Ralf Kalich (Linke/von rechts) am Bahnhof Lichtenberg in Blechschmidtenhammer. Alle drei sind zuversichtlich, dass der hier stehende Ausstellungszug durch eine fahrende Bahn ersetzt wird.

Foto: Peter Hagen

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Im Entwurf des Regierungsvertrages zwischen Linke, SPD und Grüne steht als ein Vorhaben die Reaktivierung der Höllentalbahn. Das stand auch schon im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD aus dem Jahr 2009. Ist man heute trotzdem einen Schritt weiter?

Dass die Höllentalbahn im Koalitionsvertrag von CDU und SPD stand, wusste ich bisher noch nicht einmal. Insofern denke ich auch, dass wir insgesamt heute nicht viel weiter sind. Allerdings wurden unter der rot-rot-grünen Landesregierung und insbesondere durch Ministerpräsident Bodo Ramelow die Gespräche intensiviert. Speziell in den vergangenen zwei Jahren war da auch viel Öffentlichkeitsarbeit gemacht worden, damit das Thema im Fokus bleibt.

Könnte die Festschreibung der Höllentalbahn-Reaktivierung im Regierungsvertrag wirklich mehr Bewegung in die Angelegenheit bringen?

Ich denke schon, der Hoffnung bin ich.

Sie sind zuversichtlich den Tag zu erleben, an dem der erste Zug wieder durch die Höllentalbahn fährt?

Ich will es noch erleben, diese Zuversicht besteht. Es sind ja seitens der Bahn bereits Vermessungen gemacht worden. Gehen wir mal davon aus, dass es noch sechs oder acht Jahre dauert, bei den erforderlichen Verfahren. Aber im letzten Wagen des ersten Zuges hätte ich gerne einen Platz.

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