Altenburg sucht die beliebtesten Selbermacher

Altenburg.  Abstimmung zum Aufruf der Stadtmensch-Initative läuft ab sofort

Stadtmensch-Projektkoordinatorin Anja Fehre (l.) und Susann Seifert, Geschäftsführerin der Erleben was geht gGmbH als Träger der Stadtmenschen, vor einer Altenburg-Karte.

Stadtmensch-Projektkoordinatorin Anja Fehre (l.) und Susann Seifert, Geschäftsführerin der Erleben was geht gGmbH als Träger der Stadtmenschen, vor einer Altenburg-Karte.

Foto: Katja Grieser / Archiv

Die Abstimmungsphase des Ideenaufrufs #selbermachen 2.0 ist gestartet. Zwölf kreative Ideen für gemeinschaftliche, aktive Stadtraumgestaltung stehen dem Publikum zur Auswahl. Noch bis zum 4. Dezember darf mitbestimmt werden, welche zwölf Projekte sich 32.000 Euro Fördermittel teilen.

14 Ideen wurden bis zum 8. November eingereicht. Mit einem Förderwunsch zwischen 300 Euro und 15.000 Euro ist von der „kommunikativen“ Bank, über ein Kultur-Späti bis hin zu einem Kaffeefahrrad alles dabei. Jedoch erfüllten nur zwölf Ideen die notwendigen Kriterien; in Altenburg, öffentlich zugänglich, gemeinwohlorientiert und ließen sich mindestens einem der Handlungsfelder der Stadtmensch-Initiative zuordnen. Um alle zwölf Projekte zu fördern bräuchte es 94.866 Euro.

Ergebnis wird zu Nikolaus verkündet

Deshalb kann nun auf der Internetpräsenz der Stadtmensch-Initiative Altenburg mitentschieden werden, wie die Summe verteilt wird. Projektlotsin Maike Steuer erklärt: „Das Publikum kann dieses Mal auch per gedrucktem Stimmzettel mitentscheiden, welche Ideen gefördert werden.“ Aus allen abgegebenen Stimmen wird ein Gesamtranking erstellt.

Wen der Nikolaus letztlich beschenkt, wird am 6. Dezember per Livestream in den Sozialen Medien und auf der Stadtmensch-Website verkündet. Die Stimmzettel werden über den gesamten Abstimmungszeitraum verteilt in Altenburger Printmedien veröffentlicht. Die ursprünglich angedachte Mindestzahl von 133 Stimmen entfällt.