Altenburger Kreisläufer nicht zu fassen

Eisenach  Handball: Dennoch verliert Aufbau zum Thüringenliga-Auftakt beim ThSV Eisenach II mit 25:37 (14:17) deutlich

Tommy Bauch konnte seine Angriffsqualitäten diesmal nicht unter Beweis stellen.

Tommy Bauch konnte seine Angriffsqualitäten diesmal nicht unter Beweis stellen.

Foto: Axel Ukena

„Ein auch in der Höhe verdienter Sieg“, konstatierte Eisenachs Trainer Michael Stegner-Guillaume, dem das „lasche Abwehrverhalten“ und die dadurch zu verzeichnende hohe Zahl an Gegentoren im Spiel des ThSV Eisenach II gegen Aufbau Altenburg nicht schmeckte.

„Das Zusammenspiel der Altenburger mit ihrem Kreisläufer bekamen wir über die gesamte Distanz nicht in den Griff“, kritisierte der ThSV-Coach. Doch das kompensierte seine Crew mit einem rasanten Angriffsspiel. „Nach vorn fanden wir stets gute Lösungen, bei der Torverhinderung haperte es indes noch“, analysierte Michael Stegner-Guillaume.

Die weiter verjüngte Altenburger Mannschaft um Trainer Oliver Schörnig verdiente sich derweil viel Lob, wobei Nico Bertus und vor allem Florian Schörnig in der Anfangsviertelstunde die Skatstädter entweder in Führung brachten oder das Ergebnis ausglichen. Sie begannen ausgesprochen couragiert, hebelten mit gefälligen Spielzügen die Abwehr der Gastgeber aus. Allerdings verletzte sich Florian Schörnig später, was sich als herber Verlust erwies.

Eisenach fing sich Mitte der ersten Hälfte, zog auf drei Tore davon und nahm dieses Polster in die Pause mit.

Die Eisenacher reagierten dann aber, stellten ihre Deckung auf 5:1 um, zogen Noah Streckhardt nach vorn. So gelangen viele Ballgewinne und in sieben Minuten ohne Gegentreffer ein Zwischenstand von 25:17. Nico Bertus und Robby Borngräber konnten da nur Ergebniskosmetik betreiben. Borngräber, Tony Kirmse, Rico Le Hong – das sind einige der Neuen im Aufbau-Team, während Torwart David Kießhauer, Chris Unger und Sascha Kranz noch fehlten.

Der ThSV II war in Spiellaune, sehr zur Freude der über 150 Zuschauer, als Sahnehäubchen, ein doppelter Kempa, von Maximilian Manys zum 37:25-Endstand vollendete.

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