Altenburger Land: Wetterdaten im Feuerwehreinsatz nutzen

Feuerwehrleute im Einsatz

Feuerwehrleute im Einsatz

Foto: David Inderlied / dpa

Altenburg.  Winter-Schulung für Führungskräfte: Extremwetter-Ereignisse steigern die Zahl der Einsatzstunden der freiwilligen Feuerwehren.

Wetterdaten im Feuerwehreinsatz – das war das Thema der zweiten Schulung in diesem Winter für Führungskräfte der Feuerwehren im Altenburger Land.

„Für uns als Feuerwehren sind Wetterdaten zunehmend wichtiger. Mit Wetterinformationen im Einsatz hat man die Möglichkeit, den Einsatz effizient, sicher und vorausschauend durchzuführen“, sagt Kreisfeuerwehrverbandschef Andreas Hofmann. So könnten Wettermodelle helfen, auf Brände und Großschadensereignisse besser zu reagieren. Diese Daten aktuell zur Hand zu haben könne das Einsatzgeschehen positiv beeinflussen und Gefahren reduzieren.

Außerdem: „Zunehmend mehr Extremwetter-Ereignisse steigern auch die Ausrückungen und Einsatzstunden unserer freiwilligen Feuerwehren. Entscheidend für die Sicherheit der Bevölkerung und der Einsatzkräfte sind möglichst genaue Daten zur Wetterlage und eine optimale Informationsweitergabe für die Einsatzplanung“, so Hofmann.

Der Kreisfeuerwehrverband konnte als Referent zu diesem Thema Henry Geyer vom Deutschen Wetterdienst gewinnen. Er konnte an diesem Tag viele Informationen zum Thema weitergeben, von neuen Erkenntnissen berichten, die Möglichkeit der schnellen Nutzung der Daten erläutern und nicht zuletzt viele Fragen beantworten.

Im Rahmen seiner Aufgaben unterstützt der Deutsche Wetterdienst Bund, Länder, nachgeordnete Behörden, Dienststellen und beauftragte Einrichtungen bei der Durchführung ihrer Aufgaben im Bereich des Katastrophenschutzes. Dabei stelle er durch sein Warnmanagement und seine präzisen Wettervorhersagen eine optimale Versorgung für die Einsatzkräfte und die Bevölkerung sicher.