Altenburger Landrat in den Vorstand der Metropolregion gewählt

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Der Altenburger Landrat Uwe Melzer (CDU) in seinem Büro.

Der Altenburger Landrat Uwe Melzer (CDU) in seinem Büro.

Foto: Katja Grieser

Altenburg.  CDU-Politiker Uwe Melzer erhofft sich von der Arbeit im Verein Impulse für das Altenburger Land.

Auf der in diesem Jahr ersten Mitgliederversammlung des Vereins Europäische Metropolregion Mitteldeutschland in Leipzig wurde der Altenburger Landrat Uwe Melzer (CDU) erneut in den Vorstand gewählt.

Fest eingebunden

„Meine Mitarbeit im Vorstand der Metropolregion ermöglicht es uns, effektiver mitgestalten zu können und wir sind damit weiterhin institutionell fest eingebunden in die Wachstumsregion. Als Vorstandsmitglied werde ich als Pate schwerpunktmäßig in der Arbeitsgruppe Landes- und Regionalentwicklung tätig sein. Von dieser Zusammenarbeit erhoffe ich mir auch weitere Impulse für unseren Landkreis“, so Melzer.

Als Regionalpartner des Strukturwandelprojektes „Innovationsregion Mitteldeutschland“ nehme die Metropolregion Mitteldeutschland eine wichtige Funktion im Rahmen des inhaltlichen Projektmanagements, der Öffentlichkeitsarbeit und des breit angelegten Beteiligungsprozesses in der Region wahr, heißt es.

Im zweiten Ideenwettbewerb des Förderprogramms „Unternehmen Revier“ stammen von elf bisher genehmigten Anträgen zwei direkt aus dem Landkreis Altenburger Land: das Projekt Kohlebahn – Schmalspurdampflok zwischen Meuselwitz und dem sächsischen Regis-Breitingen zur touristischen Nutzung sowie das Projekt Rotes Gold – Anbau und Verarbeitung von Safran in Altenburger Land.

An zwei Projekten beteiligt

An zwei weiteren Projekten sind Akteure aus dem Landkreis beteiligt (Projekt „Virtuelles Welcome-Center“: Portal zur Fachkräftegewinnung sowie das Projekt „LoRaWan“: Aufbau der Daten- und Kommunikationsinfrastruktur für digitale Anwendungen.

Als eine der ersten Regionen Thüringens war der Landkreis Altenburger Land zum 1. Januar 2015 dem Verein Europäische Metropolregion Mitteldeutschland beigetreten, um sich wirtschaftlich und touristisch sowie mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen im mitteldeutschen Ballungsraum stärker zu vernetzen und besseren Zugang zu Entscheidungsträgern und Projekten zu haben.

Bildungsförderung als Ziel

Zu den Zielen der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland gehören die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der mitteldeutschen Unternehmen, die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie die Verbesserung der öffentlichen Daseinsvorsorge durch moderne und attraktive Angebote in den Bereichen Energie, Mobilität, Wohnen und Kultur.