Auf den Spuren Bernhard August von Lindenaus in Altenburg

Außenansicht des Lindenau-Museums in Altenburg.

Außenansicht des Lindenau-Museums in Altenburg.

Foto: archiv/Marco Kneise

Altenburg.  Roland Krischke, Direktor des Lindenau-Museums in Altenburg, erkundet am 29. Januar die Geschichte des Hauses und seines Gründers bei einem Stadtrundgang.

An diesem Sonntag, 29. Januar, will Roland Krischke, Direktor des Lindenau-Museums Altenburg, seine traditionelle Neujahrsführung nachholen.

Um 14 Uhr begibt er sich mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf die Spuren Bernhard August von Lindenaus. Anlässlich des 175. Jubiläums des Kunstmuseums in diesem Jahr stehen bei dem Stadtrundgang Stationen des Lebens und Wirkens des Museumsgründers auf dem Plan. Treffpunkt ist der Altenburger Pohlhof.

Vor 175 Jahren wurde das Museum gegründet – kurz nach der Eröffnung von Lindenaus Kunstschule. Aufbauend auf seiner Sammlung italienischer Tafelmalerei, den Gipsabgüssen, den Architekturmodellen, der antiken Keramik und seiner Kunstbibliothek wurden nun nicht mehr nur Knaben unterrichtet, auch Erwachsene kamen in den Genuss der Exponate. Die Sammlungen des Wissenschaftlers, Politikers und Mäzens bildeten das Fundament für die später deutlich erweiterten Sammlungen des erst Anfang des 20. Jahrhunderts nach seinem Gründer benannten Hauses.

Im Rahmen seiner Neujahrsführung sucht Roland Krischke Wirkungsstätten Lindenaus in Altenburg auf und erläutert an den authentischen Orten die Hintergründe der Museumsgründung. Schlusspunkt der Führung bildet das Interim des Museums in der Kunstgasse 1, wo das Lindenau-Museum während der Baumaßnahmen am eigentlichen Museumsgebäude sein Ausweichquartier bezogen hat.

Bei widrigen Witterungsbedingungen wie starkem Regen oder Schneefall wird Roland Krischke als Alternative in der Kunstgasse 1 einen Vortrag zur Geschichte des Lindenau-Museums halten.