Auf den Spuren von Gerhard Altenbourg

Altenburg.  Die evangelisch-freikirchliche Gemeinde lädt am 14. Februar zu einem Abend über den Künstler ein.

Gerhard Altenbourg in seinem Haus. 

Gerhard Altenbourg in seinem Haus. 

Foto: Christiane Meyer

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Die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Altenburg lädt am Freitag, 14. Februar, 19 Uhr, zu einem Abend über den Künstler Gerhard Altenbourg (1926-1989) ein, der Zeit seines Lebens aktives Mitglied der Altenburger Baptistengemeinde war.

Im Zentrum steht ein Werkstattbericht der Filmemacherin Barbara Högl über das Zeitzeugenarchiv, das in Zusammenarbeit mit der Stiftung Gerhard Altenbourg entsteht. Am Freitag, 14. Februar, um 19 Uhr veranstaltet die evangelisch-freikirchliche Gemeinde einen Abend über das ehemalige Gemeindeglied Gerhard Ströch, der als in Altenburg lebender und arbeitender Künstler unter dem Pseudonym Gerhard Altenbourg weltweite Berühmtheit erlangte.

Sein vornehmlich grafisches Werk befindet sich heute in bedeutenden Museen Deutschlands, Europas und der USA. Die weltweit größte Sammlung aber hat das Lindenau-Museum Altenburg, an das die Stiftung Gerhard Altenbourg angelehnt ist. Die betreut den künstlerischen Nachlass (allein mehrere tausend Kunstwerke) sowie Haus und Garten Altenbourgs, die er in mehreren Jahrzehnten zu einem Gesamtkunstwerk geformt hat. Im Jahre 2018 wurde in Altenburg außerdem die Gerhard Altenbourg Gesellschaft gegründet, die die Arbeit der Stiftung unterstützt sowie Reisen zu Ausstellungen, Veranstaltungen oder Buchprojekte auf den Weg bringt.

Im Mittelpunkt des Abends aber steht die Vorstellung des in Arbeit befindlichen Zeitzeugenarchivs Gerhard Altenbourg, das in einer Kooperation der Filmemacherin Barbara Högl mit der Stiftung Gerhard Altenbourg entsteht. In einem Werkstattbericht werden aus den bisher realisierten 21 Interviews mit Freunden und Weggefährten Altenbourgs Ausschnitte zu sehen und zu hören sein. Erstmals wird auch konkret von seiner Verbindung zur Baptistengemeinde in Altenburg berichtet. Viele Entdeckungen im Laufe der Recherchen eröffnen einen ganz neuen Blick auf den außergewöhnlichen Menschen und Künstler.

Pastor Moritz Allersmeier wird an diesem Abend über Spuren Gerhard Altenbourgs in der Gemeinde sprechen. Roland Krischke, Direktor des Lindenau-Museums Altenburg und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Gerhard Altenbourg spricht unter anderem über die Arbeit der Stiftung. Inge Grimm, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung, berichtet über die Erforschung des Nachlasses von Gerhard Altenbourg im Künstlerhaus Braugartenweg 11. Filmemacherin und Projektentwicklerin Barbara Högl stellt Berichte von Weggefährten Gerhard Altenbourgs sowie das Zeitzeugenarchiv vor.

Die Veranstaltung unter dem Titel „Künstler, Bruder, Außenseiter – Auf den Spuren von Gerhard Altenbourg“ findet am Freitag, 14. Februar, 19 Uhr in der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Altenburg, Zeitzer Straße, statt. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Gemeinde sind willkommen.

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