Bis in die Nachspielzeit gezittert

Apolda  Fußball: Ehrenhain bezwingt Apolda 2:0

Der SV 1879 Ehrenhain wollte beim Kreisoberligisten VfB 1910 Apolda unbedingt die nächste Runde im Landespokal erreichen. Dies gelang mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg, der erst in der Nachspielzeit sicher war.

Trainer Jörg Böckel gab dabei möglichst vielen Spielern Spielpraxis. So fanden sich die in der Vorwoche noch überzeugenden und routinierten Fleißner, Syhre, Wegner und Zerrenner zunächst auf der Bank wieder. Himstedt fehlte zudem urlaubsbedingt. Neu in der ersten Elf waren Sittel, Fritzsche, Peuker, Clasen und Rentzsch, die das Durchschnittsalter auf 22 Jahre senkten.

Die neu geformte Elf musste sich zunächst finden. Es entwickelte sich in der Anfangsphase ein auf beiden Seiten recht zerfahrenes Spiel. Torannäherungen wie ein Linkschuss von Rentzsch waren zu ungenau und verfehlten ihr Ziel. Eine Reihe von Freistößen in Strafraumnähe fanden entweder keinen Abnehmer oder waren zu ungenau platziert. Nach einer guten halben passte Lehmann den Ball auf Ebersbach. Der erste Abschluss landete noch am Pfosten doch den zurückspringenden Ball drückte der frei stehende Ehrenhainer zur umjubelten Führung in die Maschen. Ruhe brachte das 1:0 aber nicht.

Der zweite Spielabschnitt setzte sich ebenso fort. Ehrenhain mit mehr Ballbesitz aber zu wenig Präzision im Spielaufbau und in der gefährlichen Zone. Zudem wurde Lehmann zweimal sehr fragwürdig wegen angeblichem Abseits zurückgepfiffen.

Nach einer Stunde fasste sich Rentzsch ein Herz, drang in den Strafraum ein und konnte nur durch Foulspiel gestoppt werden. Den zugesprochenen Elfmeter verschoss jedoch Lehmann. Dies sollte ein Weckruf für beide Teams gewesen sein. Auf beiden Seiten kam es nun zu Gelegenheiten. Für Ehrenhain traf Ebersbach nur den Pfosten und verfehlte wenig später auch noch einmal haarscharf. Auf der Gegenseite war der Gastgeber um den Ausgleich bemüht blieb aber fast ausschließlich bei Kontern und schnellen Gegenstößen gefährlich ohne jedoch Sittel im Tor des SVE überwinden zu können. In der Schlussviertelstunde brachte Trainer Böckel dann die Routiniers Syhre, Wegner und Zerrenner, und es kam wieder Ruhe in die Partie. Spielkontrolle war jetzt wichtig und wurde gewonnen. Zerrenner scheiterte in der 85. Minute nochmals äußerst knapp und verpasste somit die Entscheidung. Auf der Gegenseite musste sich Müller noch einmal ganz lang machen und einen Gegenstoß der Gastgeber zur Ecke klären. Die Entscheidung in der Nachspielzeit. Nach einem Eckball von Lehmann war Korent zum 2:0 zur Stelle.

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