BVB-Fans vereint am Stausee

Fockendorf  Fußball: Der frühere Nationalspieler Jörg Heinrich diesmal Ehrengast beim Ostborussen-Fantreffen in Fockendorf

Die Mitglieder des Dortmunder Fanclubs Ostborussen trafen sich am Freitag an der Talsperre Windischleuba bei Fockendorf. Fotos: Lutz Pfefferkorn

Die Mitglieder des Dortmunder Fanclubs Ostborussen trafen sich am Freitag an der Talsperre Windischleuba bei Fockendorf. Fotos: Lutz Pfefferkorn

Foto: Lutz Pfefferkorn

Sie haben es wieder einmal getan, sich selbst und ihren Lieblingsverein hochleben zu lassen, die Anhänger und Mitglieder des BVB-Fanclubs „Ostborussen“, der in diesen Jahr bereits auf ein 28-jähriges Bestehen zurück blicken kann.

Dabei gelingt es den beiden Organisatoren René Staudacher und Julien Spreda immer wieder, ein echtes Highlight in den Fan-Alltag zu setzen. Und so tummelten sich am Freitagabend auf dem Gelände an der Stauseegaststätte in Fockendorf rund 250 in schwarz-gelb gehüllte Gäste zum offiziellen diesjährigen Fanclubtreffen.

Erneut standen zunächst das Wiedersehen und der Erfahrungsaustausch im Blickfeld. Da wurden noch einmal an Spiele und Erlebnisse aus der vergangenen Saison erinnert und diese analysiert, einer Saison, in der Dortmund immerhin Deutscher Vizemeister werden konnte. Dass einige zu Saisonhalbzeit bei komfortablen Punktevorsprung durchaus gar mit den Meistertitel liebäugelten, soll hier nicht unerwähnt bleiben.

Für den absoluten Höhepunkt des Abends hatten die beiden Clubchefs Spreda und Staudacher natürlich wieder einmal alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine BVB-Ikone nach Fockendorf zu lotsen. So hatten in der Vergangenheit immerhin schon die BVB-Urgesteine Aki Schmidt und Lothar Emmerich genauso den Weg nach Fockendorf gefunden wie die Idole Mats Hummels und Ostborussens spezieller Liebling Marcel Schmelzer. Ein besonderer Höhepunkt dann vor drei Jahren zum 25-jährigen Bestehen des Fanclubs, als BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke seine Aufwartung machte.

Wer also sollte es diesmal sein, ein kleines Geheimnis machen Staudacher und Spreda immer um die Person. Ca. 18.30 Uhr war die Stimmung dann auf dem Höhepunkt, als es dann soweit war, als ein zweimaliger Deutscher Meister, Champions-League-Sieger und Weltpokalsieger angekündigt werden konnte und dann schließlich Jörg Heinrich unter tosendem Applaus auf der Bühne begrüßt wurde. Der ehemalige Linksverteidiger spielte von 1996 bis 1998 und dann noch einmal von 2000 bis 2003 bei den Dortmundern und stand jetzt also bei Ostborussen auf der Bühne.

Und Heinrich hatte viel Zeit mitgebracht, für eine Vielzahl von Fragen und natürlich Selfies. Gemeinsam mit der Fanbeauftragten des BVB, Petra Stücker, die bereits mehrfach am Stausee verweilte und auch diesmal wieder das Treffen mit den Prominenten eingefädelt hatte, ließen es sich beide Gäste nicht nehmen, von Tisch zu Tisch zu gehen und die Smalltalks sichtlich zu genießen. Zur völligen Überraschung lernten sie dabei zwei BVB-Fans kennen, die extra aus München angereist waren. „Kaum zu glauben, BVB Fans ausgerechnet aus der Höhle des Löwen, sorry der Bayern, sensationell.“ Nach über zwei Stunden verfolgten alle live das Pokalspiel ihres BVB gegen Uerdingen. Dass dieses 2:0 endete, war das einzige, was René Staudacher und Julien Spreda nicht planen konnten. Es passte aber irgendwie wieder einmal in einen gelungenen „Ostborussen“-Fanclubabend.

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