Camp für junge und kreative Informatikfans in Altenburg

Altenburg.  Jugendliche können sich für das Event in den Osterferien in Altenburg jetzt anmelden.

In Altenburg wird in den Osterferien ein Code- und Design-Camp für junge Informatikfans veranstaltet. Bereits in anderen Städten ist diese Veranstaltung erfolgreich gelaufen.

In Altenburg wird in den Osterferien ein Code- und Design-Camp für junge Informatikfans veranstaltet. Bereits in anderen Städten ist diese Veranstaltung erfolgreich gelaufen.

Foto: Verein Code+Design Initiative

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Jonas Happ ist 18 Jahre alt, steht kurz vor dem Abi, ist aber bereits als Grafik-Designer tätig. Und er hat dafür gesorgt, dass es in Altenburg ein Code- und Design-Camp geben wird.

Das dreitägige Camp findet vom 15. bis 17. April in der Orangerie statt und wird vom Verein Code+Design Initiative durchgeführt. „Als ich voriges Jahre eine Werbung für das Camp in Berlin gesehen habe, hab ich mir gedacht: Da fahre ich hin. Und es hat mir ziemlich gut gefallen“, erzählt der Meuselwitzer, weshalb er ein solches Camp auch gern in seiner Heimat sehen wollte. „Die entsprechenden lokalen Partner für ein solches Event haben wir ja“, so Happ und meint damit Schloss- und Kulturbetrieb Altenburg, Netzwerk Stadtmensch und Jugend Macht!.

Erste Anmeldungen gibt es bereits

Das Camp ist für Jugendliche zwischen 14 und 22 Jahren gedacht, denen der Informatikunterricht in der Schule nicht ausreicht oder die einmal nicht nur von Lehrern geschult werden wollen. Für Code und Design werden Fachleute etwa von Hochschulen oder aus der Wirtschaft geholt, die den jungen Leuten mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Wir haben schon einige Coaches gefragt und auch schon mündliche Zusagen bekommen“, freut sich Jonas Happ. Beispielsweise kommen die Trainer aus Bad Tölz oder Hamburg nach Altenburg.

Gearbeitet wird in Gruppen, die Coaches unterstützen die jungen Leute dabei, ihre Projekte umzusetzen. Es können Webseiten gebaut, Apps gestaltet oder Computerprogramme entwickelt werden. Möglicherweise hat ein Teilnehmer sogar eine Idee in Richtung künstliche Intelligenz, die er gern verwirklichen würde. Es kommt auf die Kreativität der Jugendlichen an. Die Experten helfen ihnen dann und zeigen, wie sie aus ihren Gedankenspielen etwas entstehen lassen können, womit gearbeitet werden kann.

Doch auch die Fachleute sollen von dem Camp profitieren. Durch die Arbeit mit den jungen Leuten lernen sie deren Nutzerbedürfnisse besser kennen. Darüber hinaus sei es möglich, bei einer solchen Veranstaltung Nachwuchs für ihre Firmen oder Einrichtungen zu finden. Somit könnten alle Beteiligten von Code und Design etwas mitnehmen, das langfristig wirkt.

Mit dem Camp hat Jonas Happ offenbar einen Nerv getroffen. „Wir haben schon jetzt Anmeldungen aus Bonn und Halle“, verrät er. Denen, die nicht in der Nähe wohnen, werde Happ helfen, eine Unterkunft während der drei Camp-Tage zu finden.

Geplant ist das Code- und Design-Camp für 30 bis 50 Teilnehmer, „wenn es 55 werden, ist es auch okay“, so der Meuselwitzer. Wer mitmachen will, muss für den Workshop 75 Euro bezahlen. In dem Preis inbegriffen sei die Vollverpflegung während der drei Tage.

Gespannt ist Jonas Happ, wie die Premiere ankommt. Der 18-Jährige hält auch eine Fortsetzung in Altenburg für möglich. „Allerdings nicht mehr mit mir“, so Happ. Der Zwölftklässler will nämlich studieren. Digitales Design soll es sein und er hofft, dass es mit einem Studienplatz in Hamburg klappt. Entscheiden wird sich das in den nächsten Wochen.

Die Teilnahmebedingungen sind unter www.code.design/altenburg abrufbar. Hier ist die Anmeldung, auch für Fachleute möglich.

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