Impfstelle im Altenburger Land wird eingerichtet

Altenburg.  Bis zum 15. Dezember soll eine Impfstelle im Altenburger Land eingerichtet sein.

Symbolbild Corona-Test “

Symbolbild Corona-Test “

Foto: Marco Kneise / Thüringer Allgemeine

Das Gesundheitsamt meldet am Mittwoch, dem 2. Dezember, 34 Neuinfektionen in 24 Stunden. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt damit erneut leicht, auf 191,3 pro 100.000 Einwohner. Die Zahl der Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden müssen, hat sich jedoch weiter erhöht, auf sechs Personen. Nachdem Thüringen Dienstagabend seine Impfstrategie bekannt gegeben hat, steht nun fest, dass es auch im Altenburger Land eine Impfstelle geben wird. Corona-Blog: Acht weitere Menschen im Kreis Hildburghausen gestorben - Mehrheit der Thüringer für Impfung

Voraussichtlich bis zum 15. Dezember soll die Einrichtung abgeschlossen sein. Wo genau die Impfstelle sein wird, werde allerdings nicht bekannt gegeben, teilt die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen mit. Die von der ständigen Impfkommission als vorrangig festgelegten Personengruppen werden eine Einladung zur Impfung erhalten, auf welcher die Adresse genannt wird. Man weist jedoch darauf hin, dass ab dem Zeitpunkt der Impfstoff-Bereitstellung durch den Hersteller etwa 14 Tage bis zu den ersten Impfterminen vergehen werden.

Aktuell sind 517 Personen positiv aktiv

Das Infektionsgeschehen im Landkreis wird vom Gesundheitsamt weiterhin als „sehr diffus“ eingeordnet. Neu von Infektionen betroffen sind die Kita Waldhäuschen in Lödla mit einem Erkrankten und die Johanniter-Kita in Schmölln mit zwei Erkrankten. Die Testergebnisse aus dem Seniorenwohnpark Klausa werden voraussichtlich im Laufe des Donnerstags vollständig vorliegen. Aktuell gelten 517 Personen aus dem Landkreis als positiv aktiv, 510 als bereits genesen. In stationärer Behandlung befinden sich derzeit 37 Patienten.