Meine Woche

Coronapandemie und Coronakonformes

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Jana Borath

Jana Borath

Jana Borath über raue Realität und Hoffnungsschimmer

Nach einem für die allermeisten sicher sehr ruhigen Jahreswechsel ist das Altenburger Land seit dieser Woche zurück in der rauen Realität. Und die hat 2021 vor allem eines zu bieten: die Coronapandemie. Für die breite Öffentlichkeit bedeutet das geschlossener Einzelhandel, Mund-Nase-Schutz und Mindestabstand sowieso, nächtliche Ausgangssperre, Notbetreuungen in Kindergärten und Schulen sowie vorgezogene Ferien. Anstrengend genug, wenn man bedenkt, was all das beispielsweise mit einer gut eingespielten Familienstruktur anrichtet.

Dabei erlebt nur ein Bruchteil der Einwohner im Altenburger Land die ganze Grausamkeit des Virus: beispielsweise in Pflegeheimen und im Klinikum Altenburger Land, wo vor allem Hochbetagte schnell und schwer erkranken, wo gestorben wird. Fern ab des Lichtes der Öffentlichkeit und ganz still. Hut ab vor all jenen, die in diesen Einrichtungen nicht aufstecken. Sondern die trotz ihres aufreibenden Alltages immer da sind, um zu versorgen, zu pflegen, zu trösten, um Angst zu nehmen. Wie im Pflegeheim Hainichen. Dort wird der Impfstart gegen Covid 19 vor allem als Hoffnungsschimmer empfunden.

Hoffnung auf ein wenig Erleichterung an diesen Brennpunkten gibt zudem die Bundeswehr. Soldatinnen und Soldaten helfen seit Dezember im Altenburger Land. Für die meisten von ihnen wird dieser Einsatz der helfenden Hände verlängert. Vor allem die Beschäftigten in Pflegeeinrichtungen und an den Krankenbetten dürften dankbar sein.

Lichtblicke ganz anderer Art gibt es 2021 aber auch. In Nischwitz beispielsweise, wo der Kindergarten Kunterbunt 2021 erweitert wird. Die Gemeinde Jonaswalde verjüngt sich spürbar, was sich in wachsendem Betreuungsbedarf ausdrückt. Schön, dass das Leben auf dem Land, in Jonaswalde und Nischwitz, für junge Familien immer attraktiver wird.

Freuen kann sich das Altenburger Land 2021 außerdem über ein noch bunteres Vereinsleben. Die Ostthüringer Fallschirmspringer sind von Gera-Leumnitz nach Nobitz gewechselt und genießen am Flugplatz nun ihre neue Sprungzone. Eine Tatsache, von der viele etwas haben werden. Denn die Fallschirmspringer wollen mit so mancher Attraktion für jedermann für ihren schönen Sport werben. In der warmen Jahreszeit, auf dem weiten Flugplatzgelände und an der frischen Luft – coronakonform sozusagen.