Die Toilette ist kein Mülleimer

Altenburg.  Wie Verbraucher im Altenburger Land die Wasserver- und Abwasserentsorger der Region in der Corona-Krise unterstützen können.

Wasserver- und Abwasserentsorger bitten darum, einige Hinweise beim Toilettengang zu beachten. Dazu gehört beispielsweise, dass Taschentücher nicht in der Toilette entsorgt werden sollen.

Wasserver- und Abwasserentsorger bitten darum, einige Hinweise beim Toilettengang zu beachten. Dazu gehört beispielsweise, dass Taschentücher nicht in der Toilette entsorgt werden sollen.

Foto: Uwe Zucchi / dpa

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Am 22. März fand der Weltwassertag – fast unbemerkt durch die gegenwärtige Corona-Krise – statt. In diesem Jahr stand er unter dem Motto „Wasser und Klimawandel“.

Angesichts der Corona-Pandemie wurde an diesem Tag die Frage in den Mittelpunkt gestellt, wie Verbraucher die kommunale Wasser- und Abwasserwirtschaft Altenburg (WABA) im Alltag unterstützen und entlasten und so zu einer sicheren Abwasserentsorgung beitragen können. Was eigentlich immer gilt, gilt aktuell umso mehr: Die Toilette ist kein Mülleimer.

Taschentücher und Küchenpapier gehören in den Restmüll

So können Verbraucher die Abwasserwirtschaft in der Corona-Pandemie unterstützen. Gerade in der aktuellen Situation ist besonders wichtig: Bitte werfen Sie Taschentücher, Küchenpapier und feuchtes Toilettenpapier nach Gebrauch nicht in die Toilette, sondern in den Restmüll. Dazu geben Sie die Abfälle am besten in eine Plastiktüte und knoten sie diese möglichst zu, bevor Sie die Tüte in die Restmülltonne werfen. Denn weder Taschentücher, noch Küchenpapier noch feuchtes Toilettenpapier gehört in die Toilette.

Pumpen könnten lahmgelegt werden

Warum ist das so? Feuchttücher sind beispielsweise reißfest, weshalb sie sich im Wasser nicht zersetzen. Das führt zu technischen Problemen bei den Abwasseranlagen, den so genannten Verzopfungen. Im schlimmsten Fall legen sie sogar Pumpen lahm. Und das Entfernen ist nur mit erheblichem Aufwand möglich. Das, was die Abwasserbetriebe aktuell gar nicht brauchen, sind zusätzliche Reinigungseinsätze bei verstopften Pumpen.

Der Umgang mit dem Corona-Virus und der sich dynamisch ändernden Lage ist auch für den WABA als Eckpfeiler der Daseinsvorsorge und Betreiber kritischer Infrastrukturen eine Herausforderung. Ziel ist es, die Menschen auch im Krisenfall sicher mit Wasser zu versorgen und Abwasser sicher zu entsorgen. Deshalb geht der Aufruf an die Verbraucher: Helfen Sie uns, indem Sie die genannten einfachen Hinweise beachten.

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