Ehemalige Meuselwitzerin stellt ihr erstes Buch vor

Binz/Meuselwitz.  „Janusblut – Der Templer Code“ – Sylvia Vandermeer brilliert mit einem mystischem Roman voller Spannung. Er erscheint am 1. September 2020, eine Lesung in der Orangerie ist für November geplant.

„Janusblut – Der Templer Code“ – Sylvia Vandermeer, hier mit ihrem Mann Frank Meierewert, brilliert mit einem mystischem Roman voller Spannung. Er erscheint am 1. September 2020, eine Lesung in der Orangerie Meuselwitz ist für November geplant.

„Janusblut – Der Templer Code“ – Sylvia Vandermeer, hier mit ihrem Mann Frank Meierewert, brilliert mit einem mystischem Roman voller Spannung. Er erscheint am 1. September 2020, eine Lesung in der Orangerie Meuselwitz ist für November geplant.

Foto: Sylvia Vandermeer

Die in Meuselwitz zur Schule gegangene Sylvia Vandermeer ist eine Allrounderin, die nun ihren ersten, 496 Seiten starken Taschenbuch-Roman mit dem Titel „Janusblut – Der Templer Code“ geschrieben hat.

1968 in Deutschland geboren, studierte Sylvia Vandermeer Betriebswirtschaftslehre, Biologie, Psychologie und Bildende Kunst in Passau und Wien. Sie promovierte 1998 und habilitierte im Jahr 2007 an der Wirtschaftsuniversität Wien, wo sie von 1998 bis 2009 als Dozentin zum Mitarbeiterstab des Europainstitutes gehörte. Bekannt wurde sie durch zahlreiche wissenschaftliche Publikationen zum interkulturellen Management. Sie ist heute freiberuflich als Schriftstellerin und Malerin tätig und lebt mit ihrem Mann auf der Insel Rügen und in Wien. „Janusblut – Der Templer Code“ ist ihr erster Roman.

Geheimer Orte, altes Wissen und Ritualen beflügeln Phantasie

„Die Idee für den Roman, der mit den Kirchenthrillern von Dan Brown vergleichbar ist, hatten mein Mann, der Ethnologe Frank Meierewert, und ich schon vor fünfzehn Jahren, als wir in Wien studiert, gearbeitet und gelebt haben. Diese Stadt ist voller geheimer Orte, altem Wissen und Ritualen, welche die schriftstellerische Phantasie beflügeln", erzählt die Autorin. Auch die Geschichte Venedigs spiele in dem Buch eine große Rolle. „Jetzt auf der Insel Rügen haben wir in den letzten vier Jahren das Projekt auf den Spuren der Tempelritter gemeinsam realisiert. Die Inspiration für die Geschichten, die wir schreiben, bekommen wir auf unseren Reisen. Meistens fällt uns etwas Ungewöhnliches auf, wie die rätselhafte Darstellung einer biblischen Szene in einem mittelalterlichen Kirchenfenster. Dann spinnen wir Ideen drum herum, beginnen zu recherchieren und langsam formt sich eine Geschichte, die dann aufgeschrieben wird“, berichtet Sylvia Vandermeer. Über den Buchhelden, den Ethnologen Daniel Kremser, wird es deshalb eine ganze Reihe von Büchern geben, in welcher Geheimbünde, christliche Artefakte und die Suche nach ihnen eine Rolle spielen. Ein fixer Schauplatz der Thriller wird Wien sein, aber auch Orte in Mitteldeutschland kommen vor. Danach werden die Leser vertraute Dinge wahrscheinlich mit anderen Augen betrachten“, verspricht die 52-jährige Professorin Vandermeer, die schon im August 2019 mit einer Ausstellung ihrer Akt-Malereien in Meuselwitz viele Besucher beeindruckte.

Lesen war in der DDR eine Form des Reisens

„Mit Thüringen verbindet mich meine Schulzeit in Meuselwitz. Im Deutschunterricht wurde meine Liebe zum Lesen geweckt. Wir haben uns dort begeistert durch die Weltliteratur gearbeitet und in der Abiturstufe sogar Theaterstücke aufgeführt. Das Lesen war ja in der DDR eine Form des Reisens, nicht nur an unbekannte Orte, sondern auch in andere Zeitepochen. Viele Bücher habe ich aus der Bibliothek ausgeliehen oder von Freunden geborgt, mich in den Sommerferien unter den Birnenbaum im Garten gesetzt und gelesen. Heute kann ich meine Leser selbst mit an fremde Orte und in unbekannte Welten nehmen“, so Sylvia Vandermeer.

Herausgegeben wird ihr Buch von der CW Niemeyer Buchverlag GmbH, ab 1. September 2020 ist der Roman in den Buchläden zu haben. Autorin Sylvia Vandermeer plant für den 13. November 2020 in der Orangerie Meuselwitz eine Lesung.