Feuerwehrleute aus dem Altenburger Land auf neustem Stand

Altkirchen.  Kreisfeuerwehrverband Altenburg schult Feuerwehrleute zum Löschen von Elektrofahrzeugen

Referent Fritz Schopf von der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Südthüringen, Andreas Hofmann, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Altenburg und Volker Stubbe, Vorstand des KFV Mitglied für Aktive (v.l.) vor den Teilnehmern der Schulung. 

Referent Fritz Schopf von der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Südthüringen, Andreas Hofmann, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Altenburg und Volker Stubbe, Vorstand des KFV Mitglied für Aktive (v.l.) vor den Teilnehmern der Schulung. 

Foto: Andreas Hofmann

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Am Wochenende schulte der Kreisfeuerwehrverband Altenburg seine Mitglieder erstmals zum aktuellen Thema Batterien und Elektrofahrzeuge. Sechzig Teilnehmer waren zur Altkirchener Feuerwache gekommen, um die neusten Erkenntnisse zum Rettungsmanagement zu erfahren. Fritz Schopf von der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Südthüringen referierte dabei über den Aufbau von Hochvoltsystemen, wie gefährlich diese sein können und welches Vorgehen bei Gefahr anzuwenden ist.

Notwendig sind derartige Fortbildungsmaßnahmen, da die Zahl der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben zunehmen wird. Die Erfahrungen seitens der Feuerwehr mit diesen sei noch sehr gering und müsse geschult werden, so Andreas Hofmann, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes. Denn auch für die Einsatzkräfte bestehen Gefahren bei Einsätzen an Fahrzeugen mit alternativen Antrieben.

Hofmann sieht es als kritisch an, dass „Technologien im Umlauf seien, bevor von den Herstellern angedachte Sicherheitskonzepte durch die Feuerwehr geprüft werden konnten.“ Bei Bränden von E-Autos seien die verbauten Lithium-Ionen-Batterien eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Selbst eine abgelöschte Batterie kann sich nach Stunden oder Tagen wieder selbst entzünden und erneut zum Brand führen.

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