Gerhard-Altenbourg-Preis geht an Asta Gröting

Asta Gröting

Asta Gröting

Foto: Angelika Platen

Altenburg.  Der Kunstpreis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Die Ausstellung des Lindenau-Museums anlässlich der Auszeichnung wird 2023 realisiert.

Bei seiner Sitzung am 17. September hat das Kuratorium des Gerhard-Altenbourg-Preises in zwei Wahlgängen die Entscheidung über die Preisträgerin des Jahres 2023 getroffen. Der Kunstpreis wird der 1961 in Herford geborenen Künstlerin Asta Gröting zugesprochen. Die Ausstellung des Lindenau-Museums Altenburg anlässlich der Auszeichnung wird 2023 im Prinzenpalais des Residenzschlosses realisiert.

Auf die Nachricht habe Gröting positiv überrascht reagiert. Sie freue sich sehr darauf, im nächsten Jahr ihre Werke in Altenburg zu präsentieren.

Seit über 30 Jahren beschäftigt sich die in Berlin lebende Künstlerin damit, Dinge sichtbar zu machen, die existieren, sich aber unserer konkreten Wahrnehmung entziehen. Ausgangspunkt für die Entstehung ihrer Skulpturen, Performances, Videos und Zeichnungen sind zwischenmenschliche und gesellschaftliche Beziehungen, denen sie auf emotionaler oder konzeptueller Ebene begegnet.

Ihr Wirken führte sie in zahlreiche Ausstellungshäuser auf der ganzen Welt. Für ihr vielfältiges Schaffen rund um Kunstgattungen wie Skulptur, Performance und Videokunst wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

Von dem mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Gerhard-Altenbourg-Preis gehen 10.000 Euro als Preisgeld an die Künstlerin, die weiteren 40.000 EUR werden für die Ausstellung und den Ausstellungskatalog aufgewendet.

Ermöglicht wird der Preis des Lindenau-Museums durch die großzügige Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Sparkasse Altenburger Land und dem Förderkreis Freunde des Lindenau-Museums. Der Preis würdigt das Lebenswerk herausragender Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart.