Gößnitzer Schüler besuchen Poßnitzer Schüler: Gegenbesuch ist schon fest verabredet

Ponitz/Gößnitz.  Gößnitzer Viertklässler zeigen auf dem Ponitzer Pfarrberg das Theaterstück „Die Buchstabenpiraten“. Grundschulen der beiden Orte wollen als Filialschulmodell zusammenwachsen.

Die Klasse 4a des Hauses I der Filialgrundschule Gößnitz-Ponitz führte das Theaterstück „Die Buchstabenpiraten“ den Grundschülern aus Haus II in Ponitz auf. Die einstigen Grundschulen Gößnitz und Ponitz sind mit Beginn des Schuljahres 2020/21 zur Filialgrundschule Gößnitz-Ponitz verschmolzen. 

Die Klasse 4a des Hauses I der Filialgrundschule Gößnitz-Ponitz führte das Theaterstück „Die Buchstabenpiraten“ den Grundschülern aus Haus II in Ponitz auf. Die einstigen Grundschulen Gößnitz und Ponitz sind mit Beginn des Schuljahres 2020/21 zur Filialgrundschule Gößnitz-Ponitz verschmolzen. 

Foto: Jana Borath

„Wir wollen einfach zeigen, dass wir zusammengehören", sagt Sabine Wagner. Sie ist die Lehrerin der Klasse 4a in Gößnitz und meint damit den Besuch ihrer Schützlinge bei den Grundschülern in Ponitz. Das dortige Haus ist seit Beginn des Schuljahres 2020/21 Filiale und damit Haus II der Grundschule in der Pleißestadt. Mehr als 200 Grundschüler werden insgesamt mit dem Filialmodell Gößnitz-Ponitz unterrichtet.

„Der Start ist ganz gut gelungen“, schätzt Sabine Wagner ein. Mit dem kleinen Gastauftritt am gestrigen Donnerstag auf dem Pfarrberg in Ponitz will man ein erstes Zeichen setzen, dass man an einem Strang zieht in Sachen Filial-Modell.

Schüler sollen sich besser kennenlernen

Eingeübt wurde das Stück „Die Buchstabenpiraten“ in Gößnitz. Die Aufführung in Ponitz sei nun der erste Aufschlag, damit sich die Schülerinnen und Schüler beider Häuser nun auch besser kennenlernen können.

„Wir haben einfach die Initiative ergriffen", erzählen Sabine Wagner und Sonderpädagogin Angela Scheffski. Dafür bot der Wandertag der Viertklässler aus Gößnitz beste Gelegenheit. „Eigentlich wollten wir ja wirklich von Gößnitz aus nach Ponitz laufen. Aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung", so Sabine Wagner weiter.

Der guten Stimmung in der Ponitzer Turnhalle tat dies keinen Abbruch. Dort warteten die Mädchen und Jungen der 4a auf ihre Ponitzer Mitschüler, die dann auch mit ganz viel Applaus empfangen wurden. Gemeinsam hatten Kinder, Lehrer und Erzieher dann auch ganz viel Spaß während und nach der Theateraufführung. Ein Gegenbesuch ist nun fest verabredet.

Was wiederum Ursula Neumann (CDU) freut. Als stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Ponitz war sie ebenfalls zu Gast bei der schulinternen Veranstaltung.

„Ich bin froh, dass sich die Zusammenarbeit der Grundschulen Gößnitz und Ponitz als Filialschulmodell so gut entwickelt", ist sie sichtlich erleichtert. Die Gemeinde Ponitz kämpft bereits seit mehreren Jahren um den erhalt der Bildungseinrichtung im eigenen Ort. Dass sie jetzt gemeinsam mit Gößnitz als Modellprojekt im Freistaat gilt, sichert die Zukunft des Hauses bis 2025.