Soziales

Helfer sind von Dankbarkeit gerührt

Schmölln.  Kurz nach Weihnachten haben 98 Ehrenamtliche rund 64.440 Pakete in der Ukraine und auf dem Balkan verteilt.

Die Abholung der Ostthüringer Pakete an der Rettungswache Schmölln.

Die Abholung der Ostthüringer Pakete an der Rettungswache Schmölln.

Foto: Diana Elsner / Johanniter-Unfall-Hilfe

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Fünf bewegte Tage und fast 17.000 gefahrene Kilometer liegen hinter den mehr als 150 haupt- und ehrenamtlichen Helfern, die sich mit dem Johanniter-Weihnachtstruck am 26. Dezember auf den Weg nach Bosnien, nach Nord- und Zentral-Rumänien, Bulgarien und in die Ukraine aufgemacht hatten. Bereits am 1. Weihnachtsfeiertag war ein Konvoi nach Albanien gestartet.

Jetzt sind sämtliche Sattelschlepper wieder wohlbehalten zurück in der Heimat, die Ladeflächen sind leer. Doch die Teilnehmer haben besondere Momente und Erlebnisse mitgebracht. 51 Lastwagen mit 98 ehrenamtlichen Fahrern waren in sechs Konvois gemeinsam mit je zwei Konvoi-Leitern sowie zahlreichen Helfern und Fotografen am zweiten Weihnachtsfeiertag aufgebrochen.

Herzlicher Empfang für die Helfer

In den Zielregionen wurden die mit 64.440 gespendeten Hilfspaketen voll beladenen Lastwagen voller Vorfreude erwartet. Der Regionalverband Ostthüringen hat sich mit 297 Paketen beteiligt. „Teilweise hatten die Kinder schon seit Tagen unserer Ankunft entgegen gefiebert“, sagt Manfred Emmerling, der den Konvoi nach Rumänien-Zentral leitete. Auch ganze Familien waren zum Teil sogar mit Pferdefuhrwerken aus entlegenen Bergdörfern zu den Verteilstellen gekommen.

„Uns ist wichtig, dass tatsächlich die Personen ein Paket bekommen, die dies auch wirklich brauchen. Wir sind sehr froh, dass wir vor Ort wieder tatkräftige Unterstützung von unseren Partnern erhalten“, sagt Emmerling. Die Johanniter kennen die Partnerorganisationen seit vielen Jahren und halten auch zwischen den Aktionen Kontakt. „Es ist nicht meine erste Tour. Doch auch dieses Jahr bin ich wieder sehr bewegt, unter welchen Bedingungen zum Teil die Menschen hier leben müssen,“ so Manfred Emmerling.

Auch die Anteilnahme der daheim gebliebenen Familien, Freunde, Kollegen und Unterstützer ist ganz besonders. Die Fahrer freuten sich, wenn sie die herzlichen Nachrichten auf der Facebookseite des Johanniter-Weihnachtstrucks lesen: „Es rührt mich einfach, dass so viele Menschen unsere Fahrt begleiten“, kommentierte ein Fahrer. „Von Herzen sage ich allen Dank, die uns auf diese Weise unterstützen.“

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