Ja zum Ausbau des Bahnhofs Gößnitz

Blick auf den Gößnitzer Bahnhof

Blick auf den Gößnitzer Bahnhof

Foto: Jana Borath

Gößnitz.  Eisenbahn-Bundesamt genehmigt Planungen für die anstehenden Bauarbeiten.

Das Eisenbahn-Bundesamt genehmigt Um- und Ausbau des Bahnhofs Gößnitz.

Mit der Genehmigung der Planungen für die Bauarbeiten im Bereich des Bahnhofs Gößnitz werden die Bauarbeiten im Februar kommenden Jahres beginnen.

Das sei ein weiterer Meilenstein beim Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale und trage zur Mobilitätswende in Deutschland bei. Zukünftig profitieren Reisende auf dieser Strecke von besseren Angeboten und schnelleren Verbindungen, heißt es von der Bahn.

Sechs Kilometer Gleise werden erneuert

Für eine starke Schiene erneuert die Deutsche Bahn auf sechs Kilometern Gleise und Weichen. Sie modernisiert die Leit- und Sicherungstechnik und baut ein neues Elektronisches Stellwerk. Für mehr Ruhe sorgen künftig neue Schallschutzwände. Im Bahnhof Gößnitz werden zudem zwei Mittelbahnsteige neu gebaut.

Die Bahn passt im Zuge der Arbeiten den Bahnübergang an der Kreisstraße 512 und baut die Brücke über den Moorbach neu.

Neuer Lebensraum für Eidechsen

Derzeit werden bereits Eidechsenhabitate außerhalb der Baustelle angelegt. Sie sind Bestandteil der umweltpflegerischen Begleitmaßnahmen des Projekts.

Die Arbeiten im Bereich des Bahnhofs Gößnitz sind Teil des Ausbauabschnitts Gößnitz–Crimmitschau der Sachsen-Franken-Magistrale. Sie schaffen die technischen Voraussetzungen für Geschwindigkeiten von 160 km/h für den Personenverkehr und 120 km/h für den Güterverkehr auf der gesamten Strecke.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.ostkorridor.de/mitte.