Vermischtes

Klein und gemütlich – der Gößnitzer Weihnachtsmarkt

Gößnitz.  Vereine aus Gößnitz und umliegenden Ortschaften ziehen in der Vorweihnachtszeit an einem Strang.

Am 1. Advent 2019 mit dabei auf dem Gößnitzer Weihnachtsmarkt waren Ramona Schmidt, Gisa Hauptmannl, Katrin Börngen und Marlies Hertzsch (von links) vom Goldschauere Heimatverein, die Gewerbevereinschef Gert Hößelbarth (2. v. r.)  sehr gern mit in ihre Mitte nahmen 

Am 1. Advent 2019 mit dabei auf dem Gößnitzer Weihnachtsmarkt waren Ramona Schmidt, Gisa Hauptmannl, Katrin Börngen und Marlies Hertzsch (von links) vom Goldschauere Heimatverein, die Gewerbevereinschef Gert Hößelbarth (2. v. r.)  sehr gern mit in ihre Mitte nahmen 

Foto: Jana Borath

Seit 27 Jahren lädt Gößnitz am 1. Advent auf den Freiheitsplatz zum Weihnachtsmarkt. Federführender Organisator ist der Gewerbeverein der Stadt, der für dieses Ereignis zahlreiche Vereine begeistern kann. So wie am 1. Adventssonntag in diesem Jahr.

Klein aber oho und sehr beliebt ist dabei das Kinderkarussell, das auf dem Gößnitzer Weihnachtsmarkt nie fehlen darf. Ebenfalls der Hit in jedem Jahr ist die Eisenbahn, die stets voll besetzt mit den jüngsten Gästen des Weihnachtsmarktes Runde um Runde dreht. Erst das zweite Mal dabei war am 1. Advent in der Pleißestadt indes der Goldschauer Heimatverein. Ramona Schmidt, Gisa Hauptmannl, Katrin Börngen und Marlies Hertzsch waren gerne gekommen: „Unter Nachbarn versteht man sich doch“, sagt Ramona Schmidt lachend. Mit im Gepäck hatten sie frische Waffeln und kleine, puderbezuckerte Kuchen. „Die sind alle mit einer Extraportion Liebe gebacken“, versichert Katrin Börngen.

Schon im ersten Jahr seiner Gründung 2009 war der Verein Lilli e. V. mit von der Partie auf dem Gößnitzer Weihnachtsmarkt. 2019 bot er wieder eine bunte Palette an Spielwaren, Büchern, CD und DVD und vielem anderen mehr feil. Die Einnahmen aus diesem Verkauf fließen komplett in die Projekte des Vereins, für die er sich in Afrika engagiert. Wer mehr über die Arbeit des Vereins, seine Förderung der internationalen Völkerverständigung, der Entwicklungshilfe sowie der Zusammenarbeit zwischen Menschen aus Deutschland und Afrika zum Wohle hilfsbedürftiger Kinder wissen wollte, war an dem kleinen Stand ebenfalls richtig.

Publikumsmagnet des Marktes, der am Vormittag mit einem Gottesdienst eingeläutet worden war, waren wiederum die Kindergartenkinder sowie die Mädchen und Jungen aus dem Grund- und Regelschulzentrum in der Stadt. Sie gestalteten auf der großen Bühne ein kunterbuntes Weihnachtsprogramm und sorgten damit für die richtige Stimmung zu Beginn der Adventszeit.

Was ebenfalls nicht fehlen durfte auf dem Gößnitzer Freiheitsplatz: Wiegebraten und Riesenstollen. Ersterer brachte diesmal stolze 20 Kilo auf die Waage und war nach seinem Anschnitt um 12 Uhr in noch nicht mal einer Stunde ausverkauft. Ähnlich erging es dem Riesenstollen, der gerade so auf dem mehr als zwei Meter langen Kuchenbrett Platz fand. Gert Hößelbarth, Chef des Gewerbevereins Gößnitz, war dann trotz allem Vorbereitungsstresses sehr zufrieden: „Klein und gemütlich – das ist unser Weihnachtsmarkt.“

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