Gesundheit

Klinikum Altenburger Land kooperiert mit Uniklinik Leipzig

Altenburg.  Leipziger und Altenburger Onkologen haben bereits mit der Kooperation begonnen.

Die Initiatoren des Kooperationsvertrags zwischen der Uniklinik Leipzig und dem Klinikum Altenburger Land trafen sich zur Auftaktveranstaltung mit Gästen in Altenburg.

Die Initiatoren des Kooperationsvertrags zwischen der Uniklinik Leipzig und dem Klinikum Altenburger Land trafen sich zur Auftaktveranstaltung mit Gästen in Altenburg.

Foto: Nina Gilg

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Das Universitätsklinikum Leipzig und das Klinikum Altenburger Land arbeiten jetzt zusammen. „Wir stehen in einer Umbruchsituation in der Krankenhauslandschaft“, führte Gundula Werner, Geschäftsführerin des Klinikums in Altenburg, ein. Personelle Vorgaben aus der Gesundheitspolitik stehen Personalmangel in Krankenhäusern gegenüber. „Das ist eine dauerhafte Entwicklung, der wir uns stellen mit kreativen Ideen, die langfristig für alle Beteiligten Erfolg versprechen“, beschreibt sie die Strategie.

Welche Interessen verfolgt das Universitätsklinikum mit der Kooperation? Antworten darauf gab der medizinische Vorstand Professor Christoph Josten. Auch das Universitätsklinikum sehe sich in der Verpflichtung, die Flächenversorgung zu unterstützen. Patienten im Altenburger Land profitieren jetzt bereits von wissenschaftlichem Know-how der Leipziger und dem Wissenstransfer. Zudem können sie einfacher von einer Klinik in die andere wechseln, wenn es nötig ist. Dazu sieht er Vorteile für die Mitarbeitenden des Universitätsklinikums, die in Altenburg neue Strukturen kennenlernen sowie Kontakte für ihre berufliche Entwicklung knüpfen werden.

Zur Auftaktveranstaltung am Montag konnte bereits von den ersten Schritten in der Praxis berichtet werden. Vorreiter sind die Onkologen, die Mediziner, die sich mit Tumorerkrankungen befassen. Es gelte, die Komplexität und den schnellen Fortschritt in der Behandlung so umzusetzen, dass sie jeden Patienten erreiche. Die in Altenburg zum 1. Oktober gestartete Kooperation werde diesen Fortschritt bringen. Neben der personellen Unterstützung sei die Tür geöffnet worden für die fachliche Weiterbildung.

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