Unterstützung für Kommunen

Knapp 20.000 Euro für Effizienzprojekte im Altenburger Land

Schmölln.  Die Umrüstung der Straßenbeleuchtungen in Städten und Gemeinden rangiert ganz oben auf Prioritätenliste und bei FEK-Anträgen.

Die Umrüstung auf LED Straßenbeleuchtung ist in den Kommunen im Altenburger Land Schwerpunkt.

Die Umrüstung auf LED Straßenbeleuchtung ist in den Kommunen im Altenburger Land Schwerpunkt.

Foto: Foto: Hans-Peter Stadermann

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Der „Fonds Energieeffizienz Kommunen“ (FEK) der Energiedienstleister EnviaM und Mitgas umfasst 2019 rund 339.000 Euro. Davon erhalten 18 Kommunen im Altenburger Land 19.400 Euro für Effizienzprojekte. Dazu gehört beispielsweise Monstab, die Gemeinde erhält 600 Euro für die Umrüstung von vier Straßenleuchten auf 44 Watt-LED-Leuchten. Jonaswalde bekommt ebenfalls 600 Euro für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED. Löbichau kann sich über 1.200 Euro für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED im Ortsteil Großstechau bis Abzweig Wildenbörten freuen. Thonhausen, Vollmershain, Posterstein und Mehna gehören ebenfalls zu den Kommunen im Altenburger Land, die finanziell unterstützt werden bei Maßnahmen, die der Energieeinsparung dienen.

Seit 2007 haben enviaM und MITGAS bereits 1.876 Energieeffizienzprojekte in ihrem Versorgungsgebiet mit rund 4,1 Millionen Euro unterstützt. Dahinter steht eine Energieeinsparung von rund 22 Millionen Kilowattstunden Strom und Gas und über 11.500 Tonnen CO2, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

„Der Fonds Energieeffizienz Kommunen wird von den Städten und Gemeinden in unserem Grundversorgungsgebiet jedes Jahr aufs Neue rege nachgefragt. Wir greifen den Kommunen gern bei wichtigen Effizienzverbesserungen finanziell unter die Arme. Nach wie vor dominieren Straßenbeleuchtungsprojekte die Anträge“, sagt Axel Lochmann, Projektleiter des FEK bei EnviaM und Mitgas.

Jede Kommune im Grundversorgungsgebiet von EnviaM und Mitgas kann je einen Antrag für die finanzielle Förderung von Energiesparmaßnahmen in den Bereichen Gas und Strom stellen und bei ihrem Kommunalbetreuer einreichen. Eine Jury aus je vier kommunalen Vertretern und aus vier Vertretern des Energieunternehmens entscheidet über die Bewilligung. Die Förderung kann entsprechend der Einwohnerzahl der Kommune bis zu 6.000 Euro betragen.

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