Vermischtes

Kölnerin schnuppert in Posterstein Museumsluft

Posterstein.  Ausstellungsvor- und Nachbereitungen standen auf ihrem Programm. Die Kontakte zum Museum entstanden über Twitter und Instagram.

Petra Neumann ist 60 Jahre alt und in Köln zu Hause. Mit der Vernissage der Krippenausstellung im Museum Burg Posterstein am 1. Dezember ging für sie ihr Volontariat dort zu Ende. Vier Wochen lang hat sie in den Museumsbetrieb dort hinein schnuppern können.

Petra Neumann ist 60 Jahre alt und in Köln zu Hause. Mit der Vernissage der Krippenausstellung im Museum Burg Posterstein am 1. Dezember ging für sie ihr Volontariat dort zu Ende. Vier Wochen lang hat sie in den Museumsbetrieb dort hinein schnuppern können.

Foto: Jana Borath

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Petra Neumann ist 60 Jahre alt, lebt in Köln und hat gerade ihr Volontariat im Museum Burg Posterstein beendet. Vier Wochen hatte sie Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Museumsbetriebes zu erhaschen. „Die Zeit war viel zu kurz“, bedauert sie. Genutzt hat sie sie um so intensiver. Dank ihr entstand beispielsweise ein deutschsprachiger Beitrag über Anton Goering, – dem Maler, Zeichner und Vogelkundler aus Schönhaide hatte das Haus bis vor kurzem eine Sonderausstellung gewidmet. Der Text aus der Feder von Petra Neumann soll nun in das Online-Lexikon Wikipedia aufgenommen werden. „Denn bis dato gibt es dort nur einen spanischen Text über ihn.“ Außerdem wirkte sie an verschiedenen Projekten mit: Die Goering-Sonderschau wurde nachbereitet, die Krippenausstellung vorbereitet und auch die darauf folgende Ausstellung zum Thema Wismut, die 2020 auf Posterstein zu sehen sein wird, spielte in ihrem Volontariat eine Rolle.

Bekannt ist ihr das Museum indes schon viel länger. „Ausschlaggebend war der Kontakt über Twitter, der vor einigen Jahren entstand und nie abriss. Persönlich kennengelernt haben wir uns dann über Instagram. Burg Posterstein ist sehr gut vernetzt. Für ein so kleines Museum ist das wirklich erstaunlich“, lobt Neumann, die in Köln als Servicedesignerin arbeitet und in der dortigen Kunstszene unterwegs ist. Gemeinsame bekannte gibt es außerdem: Staubkünstler Wolfgang Stöcker gehört dazu sowie das Kölner Künstlerkollektiv „Die Herbergsmütter“.

Für die Zeit ihres Volontariates wohnte sie übrigens in einer der Ferienwohnungen im frisch sanierten Postersteiner Herrenhaus. „Es war toll, morgens von meinem Fenster aus auf meinen Arbeitsplatz zu schauen. Ich hätte nie gedacht, dass ich das so empfinden würde“, sagt die 60-Jährige und lacht. Ein bisschen, so fügt sie hinzu, habe sie sich in dieser Zeit wie eine Burgfrau gefühlt.

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