Kommentar: Kein Zwang zum Nichtstun

Andreas Bayer über Heldenmut in Zeiten der Pandemie

 Andreas Bayer

Andreas Bayer

Foto: Peter Michaelis

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Es war klar, dass die strengen Auflagen die Wirtschaft hart treffen werden, hier ist die Talsohle längst nicht erreicht. Wer noch öffnen darf, muss kreativ werden.

„Unglücklich das Land, das Helden nötig hat“, legte Bertolt Brecht dem Astronomen Galilei in dem Mund. Seither hat sich der Satz zum geflügelten Wort entwickelt. Gerade in der aktuellen Krisenphase lohnt es sich, darauf näher einzugehen. Denn unglücklich ist die Situation allemal, in der sich das Land, wenn nicht die ganze Welt befindet.

Heldenhaft ist, wie vielerorts weiter gearbeitet und versucht wird, aus der Situation das Beste zu machen. Sicherlich haben die Meisten von uns momentan existenzielle Sorgen, weil von jetzt auf gleich der Arbeitsplatz, die Altersvorsorge oder die Gesundheit bedroht sind.

Deswegen sollte man aber nicht den Kopf in den Sand stecken und verzweifeln. Am besten ist allen geholfen, indem man Ruhe bewahrt, sich nicht verrückt machen lässt. Überlegt, was man besser machen könnte. Denn auch jene, die momentan zum Nichtstun verdammt sind, können einen Beitrag leisten. Trotz der gebotenen Hygiene- und Abstandsregeln ist vieles möglich. Etwa durch die gute alte Nachbarschaftshilfe. Fragen Sie doch einfach mal rum, wer Hilfe gebrauchen könnte.

Alle, die wie gehabt der täglichen Arbeit nachgehen, verdienen Anerkennung und Respekt. Die Menschen im Gesundheits- und Pflegebereich in diesen Tagen etwas mehr als die anderen.

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