Sportlerehrung Altenburger Land

Landkreis zeichnet seine besten Sportler aus

Altenburg.  Hinter jedem sportlichen Erfolg steht auch immer eine Gemeinschaftsleistung – Engagement im Leistungs- und Breitensport gewürdigt.

Freudestrahlend nehmen die Leichtathletinnen Helena Keuche, Hanna Junghanns und Luisa Schnabel (v. l.) vom LSV Schmölln ihre Auszeichnung entgegen. Sie gehören zu den insgesamt 112 Sportlern, deren Leistungen das Landratsamt am Donnerstagabend würdigte. 

Freudestrahlend nehmen die Leichtathletinnen Helena Keuche, Hanna Junghanns und Luisa Schnabel (v. l.) vom LSV Schmölln ihre Auszeichnung entgegen. Sie gehören zu den insgesamt 112 Sportlern, deren Leistungen das Landratsamt am Donnerstagabend würdigte. 

Foto: Wolfgang Riedel

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Die Sportbeauftragte des Landkreises Altenburger Land, Susann Trebus, begrüßte als Veranstaltungsleiterin am Donnerstagabend im Landschaftssaal des Landratsamtes anlässlich der Sportlerehrung 2019 im Altenburger Land die 112 zu ehrenden Sportler sowie Trainer und Vereinsfunktionäre. Die Festrede hielt Carsten Helbig, Beigeordneter des Landrates: „Wir haben im Altenburger Land 140 Vereine mit 61 Sportarten. Wenn wir heute unsere erfolgreichsten Sportler im Landkreis ehren, sind wir uns bewusst, dass hinter jedem sportlichen Erfolg immer eine Gemeinschaftsleistung steckt.“

Per Handschlag, verbunden mit der Überreichung der Ehrenurkunde und einer Blume, ehrte Landratbeigeordneter Helbig und der Stellvertreter des Vorsitzenden des Kreissportbundes, Steffen Rook, vor dem Publikum die erfolgreichen Sportler: von Leichtathleten über Ringer bis hin zu Sportschützen. Geehrt wurden Sportler, die 2019 mindestens einen 6. Platz bei Europa- oder Deutschen Meisterschaften, einen 3. Platz bei Ostdeutschen oder Mitteldeutschen Meisterschaften sowie einen 1. Platz als Landesmeister errangen.

Zu den Ausgezeichneten zählte auch der Ringer Michael Klages, der als Sechsjähriger im Jahr 1982 mit diesem Sport beim damaligen SV Wismut Altenburg begann und bis heute beim SV Lokomotive Altenburg aktiv ist. Er erkämpfte bei Spartakiaden, Bezirks- und Landesmeisterschaften Siege und vordere Platzierungen und bei der Deutschen Meisterschaft der Veteranen einen 4. Platz. „Ich trainiere an bis zu vier Tagen in der Woche jeweils zwei Stunden lang. Konditionstraining, Dehn- und Streckübungen, Üben der Griff- und Wurftechniken, Krafttraining bis hin zum Übungskampf gehören zum Trainingsprogramm“, so Ringer Klages.

Indes dankte der stellvertretende Vorsitzende des Kreissportbundes, Steffen Rook, dem Landratsamt: „Nicht alle Landkreise veranstalten eine Sportlerehrung in solch feierlichem Rahmen wie hier in Altenburg“, so Rook mit Blick auf das Orchester Da Capo der Kreismusikschule unter Leitung von Matthias Meischner, das diese Veranstaltung musikalisch umrahmte. So wie zuvor schon Landratvertreter Helbig dankte zudem auch Vize-Kreissportbundchef Rook allen Trainern, Vereinsvorständen, Betreuern, Helfern, Eltern und Großeltern, die mit ihren Aktivitäten den Weg hin zu sportlichen Höchstleistungen mit bahnen.

„Wir legen in unserem Verein viel Wert auf die Arbeit mit unseren 100 Kindern und Jugendlichen, die zwischen Breiten- und Leistungssport wählen können. Bezüglich Leistungssport gilt es bei uns, mindestens bis zu dreimal wöchentlich zu trainieren“, hieß es in den Grußworten von Florian Voos, Jugendwart beim SV Lerchenberg Altenburg mit Blick auf die geehrten Leichtathleten seines Vereins, Lilly Teichert, Isabel Schmidt, Lea Richter und Thorsten Richter.

Beim Stehbankett mit Wurstbrötchen und einem vielfältigen Getränkeangebot kam man nach der Festveranstaltung lange noch in Gespräche rund ums Trainingsgeschehen und Zielvorgaben für die nächsten Wettkämpfe.

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