„Lass Zukunft da“ als Motto für Nachwuchsforscher

Gößnitz.  Anmeldungen zur 27. Auflage des Regionalwettbewerbs „Jugend Forscht“ ab sofort möglich

Lukas Grebner, Friedrich Münstermann und Aaron Kampf (von links) vom Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln errangen in diesem Jahr den Sieg im Bereich Arbeitswelt.

Lukas Grebner, Friedrich Münstermann und Aaron Kampf (von links) vom Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln errangen in diesem Jahr den Sieg im Bereich Arbeitswelt.

Foto: Peter Michaelis / Archiv

Unter dem Motto „Lass Zukunft da!“ startet „Jugend forscht“ in die 56. Wettbewerbsrunde. Nachdem Corona in diesem Jahr sowohl den Landes- als auch den Bundeswettbewerb verhinderte, drückt die Pandemie auch dem neuen Wettbewerb den Stempel auf. Doch besondere Bedingungen erfordern kreative Lösungen.

Weil auch die Dankesveranstaltung für Betreuungslehrer und Juroren im Juni verschoben werden musste, wurde diese am 14. Oktober gleich als Auftaktveranstaltung für den 27. Regionalwettbewerb Ostthüringen genutzt. Die Kleinkunstbühne der Nörgelsäcke in Gößnitz bildete dafür den idealen Rahmen. Der Wettbewerbsleiter für Thüringen, Rüdiger Eisenbrand, der Wettbewerbsleiter Ostthüringen, Dirk Heyer, und der Patenbeauftragte Heinz Teichmann zogen ein positives Resümee des letztjährigen Wettbewerbs und dankten den Lehrern und Juroren für ihr ehrenamtliches Engagement.

Vier Partnerunternehmen aus dem Altenburger Land

Stellvertretend wurden im September die Jurorin Cordula Winter von der Naturforschenden Gesellschaft Altenburg und die Betreuungslehrerin Sibylle Kaiser vom Osterlandgymnasium Gera ausgezeichnet. Für den laufenden Wettbewerb wurden die Teilnahmekriterien und Termine bekanntgegeben sowie die Offerten von acht Unternehmen, die Schüler bereits bei ihrer Projekterarbeitung intensiv zu unterstützen.

Dabei handelt es sich um POG Präzisionsoptik Gera aus Beerwalde, Indu-Sol aus Schmölln, OKM und Medium-Control-Systeme aus Altenburg, Horsch Maschinen aus Ronneburg, Bauerfeind aus Zeulenroda, Jena-Optronik sowie Vacom aus Großlöbichau.. Außerdem unterstützt das Schülerforschungszentrum Gera die Wettbewerbsteilnehmer mit Laborkapazität, bietet aber auch externe Forscherclubs als Arbeitsgemeinschaften in ihren Schulen an.

Strikte Hygienekonzepte werden ausgearbeitet

An Jugend forscht können junge Menschen bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen höchstens im ersten Studienjahr sein. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2020. Zugelassen sind Einzelpersonen, Zweier- oder Dreierteams. Beim Wettbewerb kann das Forschungsthema frei gewählt werden, muss sich aber einem der sieben Fachgebiete zuordnen lassen: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik.

Trotz der vielfältigen Herausforderungen angesichts der aktuellen Corona-Pandemie rufen die Veranstalter gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit zur Teilnahme am Wettbewerb auf. Der Regionalwettbewerb Ostthüringen findet unter strikter Einhaltung eines bestätigten Hygienekonzepts am 25. und 26. Februar 2021 wieder im Kulturhaus Rositz statt. Wer hier gewinnt, tritt einen Monat später auf Landesebene in Jena an, wo man sich für das Bundesfinale in Heilbronn qualifizieren kann.

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Onlineanmeldung sowie weitere Informationen gibt es unter www.jugend-forscht.de sowie www.jufo.rositz.de