Lumpziger streichen schon die Segel

Schmölln  Fußball: Ersatzgeschwächte Osterländer scheitern an Absteiger Hohndorf. Ansonsten kaum Überraschungen in der ersten Runde des Kreispokals

Lumpzigs Kapitän Paul Burkhardt steht zu weit weg, als Alexander Voeks zum 2:0 für die Hohndorfer einnetzte.

Lumpzigs Kapitän Paul Burkhardt steht zu weit weg, als Alexander Voeks zum 2:0 für die Hohndorfer einnetzte.

Foto: Tino Pfadenhauer

Neun Kreisoberligisten mussten zum Auftakt im Kreispokal des KFA Ostthüringen ran. Acht von ihnen erreichten die nächste Runde. Einzig Osterland Lumpzig musste in Hohndorf die Segel beim 1:3 streichen, wobei der Oberliga-erfahrene Rietsch die Vogtländer mit 1:0 in Führung brachte. Er ließ zuvor zwei Lumpziger stehen. Alexander Voeks unter Bedrängnis machten den Doppelschlag perfekt (74., 77.) und nach Mathias Floß‘ Fernschusstreffer (82.) waren alle Messen gelesen. Einzig der beste Lumpzig, Geenen – er besaß vor dem Wechsel die einzige Chance im Spiel bis dahin, als er Meinhardt im SG-Tor mit Flachschuss zur Parade zwang – verkürzte noch vom Elfmeterpunkt zum 1:3.

Die anderen auf dem Platz stehenden Kreisoberliga-Vertreter taten sich nicht sonderlich schwer. Bad Köstritz (8:2 bei OTG 1902 Gera), Münchenbernsdorf (4:0 in Mohlsdorf), Blau-Weiß Niederpöllnitz (8:2 in Weißbach), Kraftsdorf (7:2 bei Zechau-Kriebitzsch), Rüdersdorf (5:0 beim Greizer SV), der FSV Meuselwitz (12:0 in Hohenölsen) und Vorjahresfinalist Rositz (5:0 bei Langenleuba-Niederhain) lösten ihre Pflichtaufgaben recht überzeugend. Für den höchsten Sieg der ersten Runde sorgte allerdings Kreisligist Post SV Gera, der bei Roter Stern Altenburg mit 14:0 die Oberhand behielt.

Ein 14:0 hatte auch Meuselwitz‘ FSV-Trainer Mirko Graf bei Hohenölsen angestrebt. „Im vorigen Jahr waren wir schon einmal in der ersten Pokalrunde dort und hatten dort 13:0 gewonnen. Da wollen wir diesmal noch besser sein.“ Doch es blieb bei zwölf Treffern, wobei der Ex-Meuselwitzer Strobel allein sieben Mal einnetzte.

Etwas Mühe hatte Kreisoberligist SG Gera-Pforten in Triebes bei Motor Zeulenroda II, ehe der 6:2-Erfolg im Schlussgang unter Dach und Fach war.

Blau-Weiß Zechau-Kriebitzsch hielt gegen Kreisoberligist Kraftsdorfer SV 03 eine Halbzeit lang gut mit und führte durch Jahr. Doch die 03er zogen dann das Tempo an, und entscheiden die Partie dank Torjäger Maisel.

In Weißbach, beim ersten Pflichtspiel der neu gebildeten Spielgemeinschaft mit Nöbdenitz, bejubelten die Fans den 1:2-Anschlusstreffer von Kosziol. Doch er wie später Pucknat zum 2:4 konnten Kreisoberligist Niederpöllnitz nicht stoppen.

Pokalfinalist Rositz ließ sich bei Langenleuba-Niederhain nicht überraschen und führte schon zur Pause dank Grünewald, Berger (Elfmeter) und zweimal Reichel 4:0. Kummer traf vom Punkt zum 5:0 (75.).

Chancenlos blieben die Auftritte des Kreisliga-Aufsteigers SV Zehma 1897 bei der SpG Braunichswalde (1:5), wo Schröter den Ehrentreffer erzielte (39.), der ASV Wintersdorf beim 1:5 zu Hause gegen den VfL 90 Gera, der früh die Fronten klärte, und der SV Löbichau beim 0:8 bei der verstärkten Kreisliga-Reserve des SV 1879 Ehrenhain II.

Mühsam kämpfte sich Kreisliga-Aufsteiger Motor Altenburg beim 2:1 in Gerstenberg in die nächste Runde. Vielleicht verführte die schnelle Führung Bauers (3.) auf ein leichte Spiel.

Mit einer starken Leistung erreichte der TSV Windischleuba gegen die SpG Auma die nächste Runde. Kreisklassist Einheit Altenburg bezwang den LSV 89 Altkichen nach schneller Führung von Lippmann und Holschowsky mit 3:1. Zacher hatte nach dem Wechsel verkürzt, als der LSV auf den Ausgleich drückte konterte Einheit zur Entscheidung. Ex-Kreisoberligist FSV Lucka entschied das Duell gegen Monstab erst in der Verlängerung durch Kämpfe und Fischer mit 3:1. Dieses Glück fehlte Ponitz in Pölzig sechs Minuten vor Schluss.

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