Märchenstunden in der Hospitalstiftung Altenburg

Das Team der Diako Hospitalstiftung zu Altenburg.

Das Team der Diako Hospitalstiftung zu Altenburg.

Foto: Diako

Altenburg.  Die Altenburger Hospitalstiftung beteiligt sich an einer Präventionsmaßnahme.

Das Deutsche Zentrum für Märchenkultur in Berlin führt im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine vierjährige Studie durch, welche die positive Wirkung von Märchen auf das mentale Wohlbefinden von Demenzkranken belegen soll.

Langzeitgedächtnis steigern

Mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse hat „Märchenland“ das in Deutschland neuartige Gesundheitsförderungskonzept „Es war einmal… Märchen und Demenz“ entwickelt.

Die Diako Hospitalstiftung zu Altenburg gGmbH nimmt seit Mai an dieser Präventionsmaßnahme teil. In den kommenden Wochen werden strukturierte, professionelle Märchenstunden durchgeführt. Dafür hat „Märchenland“ das sogenannte „Partizipative Demenzerzählen“ entwickelt.

Durch vertraute Märchen soll das Langzeitgedächtnis der Senioren aktiviert, das Wohlbefinden gesteigert und Mitarbeitende entlastet werden.

Online-Schulung absolviert

An zwei energiegeladenen und lehrreichen Tagen absolvierten die Betreuungskräfte die Online-Schulung zur Märchenvorleserin, damit sie in Zukunft selbstständig und regelmäßig die positive Wirkung von Märchen einsetzen können.