Meine Meinung: Angezogene Handbremse

Kathleen Niendorf
Kathleen Niendorf

Kathleen Niendorf

Foto: Peter Michaelis

Kathleen Niendorf freut sich über die geplanten Weihnachtsmärkte.

Seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 ist die Welt im Altenburger Land ein Stück anders geworden. Gerade Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte oder Feste, auf denen viele Menschen zusammentreffen, sind schwerer planbar geworden und müssen immer wieder der aktuellen pandemischen Lage angepasst werden.

Hinzu kommen extreme Energie-Preise, die natürlich Einsparungen nach sich ziehen. Wo man früher weniger darüber nachgedacht hat, das Licht anzuschalten oder zu heizen, sieht die Lage jetzt anders aus. Die Menschen im Altenburger Land leben bewusster und achten mehr auf die Ressourcen, die verbraucht werden.

Das kann auch von Vorteil sein, aber die angezogene Handbremse ist in der Gesellschaft spürbar. Die Bürger und Bürgerinnen sind deutlich angespannter in diesen Zeiten, finanzielle Sorgen begleiten den Alltag und auch die Corona-Situation ist noch allgegenwärtig. Für umso wichtiger finde ich Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte, die ein Stück Normalität bedeuten und auch erlauben, einmal dem Alltag und den Sorgen zu entkommen.