Meine Meinung: Reden übers Museum

Jana Borath denkt über Realitäten und Visionen nach.

Jana Borath ist Redakteurin in der OTZ-Redaktion Schmölln.

Jana Borath ist Redakteurin in der OTZ-Redaktion Schmölln.

Foto: Peter Michaelis

Das Knopf- und Regionalmuseum ist in die Jahre gekommen. Die Dauerausstellung dort ist seit den 1990er Jahren zu sehen. Inzwischen hat der Zahn der Zeit an ihr genagt, neue Aspekte oder andere Perspektiven kann man ihr kaum noch abgewinnen. Es fehlen Platz, Lagerraum und Struktur, die Mängel reihen sich dicht an dicht. Die Analyse des Ist-Zustandes ist hart, aber realistisch.

Will die Stadt ihr Museum nach vorne bringen, muss sie Geld in die Hand nehmen. Zunächst erstmal für solche Selbstverständlichkeiten wie regelmäßige Reinigung und ordentliche Beleuchtung. Aktuell muss man sich noch mit der eigenen Handy-Taschenlampe behelfen, will man Exponate genauer betrachten.

Ohne Investitionen sind die Tage des Knopf- und Regionalmuseums gezählt. Wie wünschen sich die Schmöllner ihr Museum? Es ist eine gute Idee, sie danach zu fragen. Beispielsweise an einem Salonabend. Schließlich ist das Altenburger Land in der komfortablen Situation, über einen fliegende Salon und damit über ein ganzes Trafo-Projektteam zu verfügen, das immer gute Gesprächsthemen sucht.

Erster Schritt in Richtung Zukunft fürs Schmöllner Museum