Meinung: Schmerzhafte Feuertaufe

Andreas Bayer

Andreas Bayer

Foto: Peter Michaelis

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Fast alle kennen das Problem, wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist. Auch die Städte und Gemeinden sind davon in unschöner Regelmäßigkeit betroffen. Nur haben sie eine größere Verantwortung und müssen langfristig planen.

Wenn jetzt in Schmölln der Rotstift angesetzt wird, kann es nicht ohne schmerzhafte Einschnitte an der einen oder anderen Stelle gehen. Den Stadträten obliegt die wichtige Aufgabe zu entscheiden, wo gespart werden darf, denn die Stadtverwaltung ist nur ihr Dienstleister, wie es der Bürgermeister ausdrückte.

Das ist sozusagen die Feuertaufe, bei der das 30-köpfige Gremium unter Beweis stellen muss, wie gut es Kompromisse schmieden kann. Nach Auskunft des Bürgermeisters habe man bereits hart verhandelt und versucht, so viele Wünsche der Stadtratsfraktionen wie möglich aufzunehmen.

Wie schwer das Vertrauensverhältnis durch die Äußerungen des Kämmerers zur früheren Buchhaltungspraxis gelitten hat, wird sich bei den Beratungen in den nächsten Wochen herausstellen. Einige Stadträte scheinen Schmitt zu verübeln, dass er die „Petitesse“, wie er sie selbst bezeichnet hat, überhaupt publik gemacht hat. Dabei war es seine Pflicht, darauf hinzuweisen, um möglichen Schaden von der Stadt abzuwenden.

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