Menschliche Dramen im Altenburger Theaterzelt

Das haben die Bühnen in Altenburg und Gera in den nächsten Tagen zu bieten.

„Eugen Onegin“ mit Kai Wefer als Hauptmann.

„Eugen Onegin“ mit Kai Wefer als Hauptmann.

Foto: Ronny Ristok

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Altenburg/Gera Es lohnt sich, in den nächsten Tagen mal wieder einen Theaterbesuch einzuplanen. Hier ein paar Tipps:

Altenburg

Zum sechsten philharmonischen Konzert am Freitag, 14. Februar, 19.30 Uhr in der Brüderkirche Altenburg stehen unter anderem die Orgelsinfonie von Camille Saint-Saëns und Christian Gottlieb Müllers „Concertino für Bassposaune und Orchester“ mit dem Solisten Sebastian Krause auf dem Programm. Daneben erklingen die Ouvertüre zu „Die Feen“ von Richard Wagner und die „Manfred-Ouvertüre“ von Robert Schumann. Als Dirigent stellt sich Philipp Pointner vor, der zu den Kandidaten für das ab Sommer 2020 freie Amt des Generalmusikdirektors zählt.

Um 18.45 Uhr gibt Dramaturgin Birgit Spörl eine Einführung.

Die Tragikomödie „Die Ratten“ von Gerhart Hauptmann hat in der Inszenierung von Schauspieldirektor Manuel Kressin am Sonntag, 16. Februar, um 18 Uhr im Theaterzelt Altenburg Premiere.

In einem heruntergekommenen Berliner Mietshaus spielen sich die unterschiedlichsten menschlichen Dramen ab. Unter bedrückenden Verhältnissen suchen Menschen nach ihrem persönlichen Glück. Jette John wünscht sich nach dem Tod ihres Erstgeborenen nichts sehnlicher als ein gemeinsames Kind mit ihrem Mann. Doch das soll nicht klappen und so macht sie ein fremdes Kind zu ihrem, was große Probleme nach sich zieht.

Gera

Die Vorstellungen „Verbrechen“ am Freitag, 14. Februar, und Samstag, 15. Februar, jeweils 19.30 Uhr im Puppentheater Gera müssen krankheitsbedingt abgesagt werden. Bereits erworbene Tickets können an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden.

Das musikalische Theaterstück „Geliebtes Klärchen“ ist am Freitag, 14. Februar, um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 16. Februar, um 14.30 Uhr im großen Haus Gera zu sehen.

Die Collage aus Texten und Musik von Clara und Robert Schumann sowie Friedrich Wieck zeigt die schicksalhafte Geschichte des berühmten deutschen Musikerpaares Schumann – ein rasanter Reigen aus Liebesrausch und Abstürzen, künstlerischen Triumphen und Misserfolgen, Ideal und Alltag.

Zum Theatercafé am Samstag, 15. Februar, um 14.30 Uhr in der Bühne am Park Gera begrüßt Gastgeber und Moderator Günter Markwarth unter anderem Bariton Johannes Beck, Sopranistin Miriam Zubieta, Dirigent Thomas Wicklein und Chefdramaturg Felix Eckerle anlässlich der bevorstehenden Opernproduktion „Der Wildschütz“. Außerdem steht Judith Eisenhofer, 1. Konzertmeisterin des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera, mit auf dem Podium.

Die neue Inszenierung der Oper „Eugen Onegin“ von Peter Tschaikowski ist am Samstag, 15. Februar, um 19.30 Uhr im großen Haus Gera zu erleben.

In der Geschichte nach Alexander Puschkin hat eine verwitwete Gutsbesitzerin zwei Töchter: die sensible, verschlossene Tatjana und die stets heitere Olga. Letztere wird von dem schwärmerischen Gutsnachbarn Lenski heiß und innig geliebt. Eines Tages bringt Lenski Besuch mit aufs Gut – Eugen Onegin. Mit seinem lässigen Auftreten fasziniert er augenblicklich Tatjana. Noch in derselben Nacht gesteht sie ihm in einem Brief ihre Liebe. Doch Eugen Onegin möchte von Tatjana nichts wissen. Monate später treffen sich alle wieder…

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365/8 27 91 05 oder 03447 585160, online unter www.theater-altenburg-gera.de sowie an allen Eventim-Vorverkaufsstellen.

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