Messe und Frühlingsnacht in Altenburg verschoben

Altenburg.  Altenburg reagiert auf die Corona-Ausbreitung und sagt die Veranstaltungen im März ab.

Sie wollten bei der Regionalmesse für Arbeit, Ausbildung und Pendler an einem Strang ziehen: Landrat Uwe Melzer (CDU), Martin Patzig, Bereichsleiter Operativer Bereich der Agentur für Arbeit Altenburg - Gera, Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann (CDU), Patrick List von der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung (ganz hinten) und Heike Praetz, Chefin des Jobcenters Altenburger Land. Wegen der Corona-Bedrohung musste die Messe nun abgesagt werden.

Sie wollten bei der Regionalmesse für Arbeit, Ausbildung und Pendler an einem Strang ziehen: Landrat Uwe Melzer (CDU), Martin Patzig, Bereichsleiter Operativer Bereich der Agentur für Arbeit Altenburg - Gera, Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann (CDU), Patrick List von der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung (ganz hinten) und Heike Praetz, Chefin des Jobcenters Altenburger Land. Wegen der Corona-Bedrohung musste die Messe nun abgesagt werden.

Foto: Jana Borath

Die Veranstalter der Frühlingsnacht und der Regionalmesse für Arbeit, Ausbildung und Pendler in Altenburg haben sich entschlossen, auf die Durchführung im März zu verzichten.

Damit folgen sie den aktuellen Handlungsempfehlungen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), dem Robert-Koch-Institut und Amtsarzt Professor Stefan Dhein, die gegeben wurden, um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland einzudämmen. Es wird die dringende Empfehlung ausgesprochen, auf öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern in der nächsten Zeit zu verzichten.

Sowohl für die Frühlingsnacht, die am 20. März geplant war, als auch für die Regionalmesse, für die am 21. März der Goldene Pflug reserviert war, sollen noch in diesem Jahr Ersatztermine gefunden werden.

Ausbreitung ins Altenburger Land verhindern

Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann (CDU) habe sich die Entscheidung, die beiden Großveranstaltungen zu verschieben, nicht leicht gemacht. Bei der Abwägung sei ausschlaggebend gewesen, dass der Gesundheitsschutz der Bevölkerung Vorrang vor anderen Interessen hat. Auf Großveranstaltungen, bei denen sich viele Menschen auf engem Raum begegnen, besteht nach einhelliger Expertenmeinung ein erhöhtes Ansteckungsrisiko.

Stadt trägt Kosten unter anderem für Marketing

Jetzt geht es darum, die Ausbreitung des Virus ins Altenburger Land zu verhindern und damit zu gewährleisten, dass das Gesundheitssystem arbeitsfähig bleibt.

Altenburg sucht nun nach geeigneten Ersatzterminen für Frühlingsnacht und Regionalmesse. Die Frühlingsnacht zu verschieben, haben Neumann und der Gewerbeverein der Stadt gemeinsam besprochen. Auch Björn Petersen, Vorsitzender des Gewerbevereins, habe sich dafür ausgesprochen.

Den Teilnehmern der Frühlingsnacht hat das Stadtoberhaupt zugesagt, dass sie keinen neuerlichen Teilnahmebeitrag entrichten müssen und die Stadt die bereits ausgegebenen circa 3000 Euro für Marketing und andere Maßnahmen trägt.