Messpflicht für Radon in Posterstein

Ein Messgerät zur Radonbelastung.

Ein Messgerät zur Radonbelastung.

Foto: Franziska Gräfenhan

Posterstein.  Unternehmen müssen die Konzentration an Arbeitsplätzen erfassen.

Auch in Ostthüringen wurden sogenannte Radonvorsorgegebiete entsprechend des Strahlenschutzgesetzes ausgewiesen, in denen eine erhöhte Konzentration von Radon auftreten kann.

Die Industrie- und Handelskammer Ostthüringen weist darauf hin, dass Unternehmen in diesen Gebieten seit dem Sommer 2021 die Konzentration von Radon an Arbeitsplätzen im Keller beziehungsweise Erdgeschoss messen und dokumentieren müssen.

Radonvorsorgegebiete in Ostthüringen sind laut Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) die Gemeinden Posterstein im Altenburger Land; Ronneburg, Korbußen, Paitzdorf und Kauern im Landkreis Greiz sowie Schwarzatal, Gräfenthal und Katzhütte im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

Messgeräte für 30 bis 50 Euro

Geeignete Messgeräte könnten bei den vom Bundesamt für Strahlenschutz anerkannten Anbietern für etwa 30 bis 50 Euro erworben werden und seien für zwölf Monate im Unternehmen an geeigneter Stelle zu platzieren.

Bei Überschreitung des Referenzwertes von 300 Becquerel pro Kubikmeter im Jahresmittel seien zudem Maßnahmen zur Reduzierung der Radon-Konzentration zu ergreifen, heißt es.

Weitere Infos gebe es online unter www.gera.ihk.de/radon. Rückfragen an die IHK seien bei Anna Seidl unter Telefon 0365/8553-129 und per E-Mail an seidl@gera.ihk.de möglich.