Musicalhit und Märchenklassiker im Theaterzelt in Altenburg zu erleben

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Mein Freund Bunbury. Alexander Kerbst als Jack Worthing, Claudia Müller als Gwendolen

Mein Freund Bunbury. Alexander Kerbst als Jack Worthing, Claudia Müller als Gwendolen

Foto: ronny.ristok

Theatertipps zum Wochenende 15. bis 17. Oktober in Altenburg und Gera

Altenburg

Nachdem sich das Musical „Mein Freund Bunbury“ während des Sommertheaters in Gera zu einem Publikumsliebling entwickelte, ist das mitreißende Stück im Theaterzelt Altenburg am Freitag, dem 15. Oktober, um 19.30 Uhr, zu erleben. Für die Veranstaltung gibt es noch Restkarten. Schnell sein, lohnt sich also.

Das berührende Märchen „Rapunzel“ der Brüder Grimm ist durch seine einfache Sprachbehandlung für Vorschulkinder besonders geeignet. Die poetische Inszenierung mit Marionetten ist bereits seit 1987 am Puppentheater zu sehen und hat seitdem Generationen von Kindern verzaubert. Der Märchenspaß für Groß und Klein (ab 4 Jahren) wird von Puppenspielerin Marcella von Jan am Samstag, dem 16. Oktober, um 15 Uhr, im Theaterzelt Altenburg präsentiert.

„Die ganze Welt ist himmelblau!“ lautet das Motto, wenn Kapellmeister Thomas Wicklein das Publikum wieder auf seine eigens zusammengestellte und mit heiteren Dialogen ausgestattete „Reise ins Reich der Operette“ mitnimmt. Zu erleben ist diese am Samstag, dem 16. Oktober, um 19.30 Uhr und am Sonntag, dem 17. Oktober, um 14.30 Uhr, im Theaterzelt Altenburg.

Gera

Mit scharfem Blick und feinem Humor widmet sich der russische Schriftsteller Anton Tschechow (1860-1904) in den beiden Einaktern „Der Heiratsantrag“ und „Das Jubiläum“ alltäglichen menschlichen Tragödien, die kein Auge trocken lassen. Die beiden Bühnenfassungen sind im Rahmen eines unterhaltsamen Doppelabends zum letzten Mal am Freitag, dem 15. Oktober, und Samstag, dem 16. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, dem 17. Oktober, um 14.30 Uhr, im Großen Haus Gera zu erleben.

Basierend auf dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Michael Ende widmet sich „Das Traumfresserchen“ (ab 3 Jahren) voller Poesie und Witz einem der ganz großen Probleme sehr kleiner Kinder – der Angst davor, ins Bett zu gehen. Das witzige und fantasiereiche Puppentheaterstück wird von der Puppenspielerin Sabine Schramm am Sonntag, dem 17. Oktober, um 16 Uhr, im Puppentheater Gera dargeboten.

Anlässlich des 450. Geburtstages und 400. Todestages des deutschen Komponisten Michael Praetorius interpretieren zum glanzvollen Abschlusskonzert des Heinrich-Schütz-Musikfestes 2021 am Sonntag, dem 17. Oktober, um 18 Uhr, im Konzertsaal Gera die Capella de la Torre im bewährten Verein mit dem Rias Kammerchor neben Kompositionen von Praetorius auch Werke jener Komponisten, die seine künstlerische Phantasie in besonderer Weise beflügelten. Unter dem Motto „Praetorius’ Traum von Italien“ werden klangprächtige Werke von Luca Marenzio, Ludovico Viadana, Baldassare Donato, Agostino Agazzari und Antonio Cifra erklingen. Groß angelegte, mehrchörige Werke, Konzerte für Solostimme und farbenprächtige Instrumentalsätze zeichnen ein vielfältiges, beeindruckendes Klangbild des frühen 17. Jahrhunderts – und versprechen ein einmaliges Hörvergnügen. Zudem findet an diesem Abend die Verleihung des Internationalen Heinrich-Schütz-Preises statt.