Neuer Bescheid im Thonhausener Müllstreit

Thonhausen.  Wird der Widerspruch nicht zurückgezogen, muss das Landesverwaltungsamt entscheiden.

Das ist der Wirtschaftsweg vor den Grundstücken im Oberdorf, die einige Anwohner gemeinsam ausgebessert haben und der für Entsorgungsfahrzeuge laut Abfallwirtschaftsbetrieb nicht geeignet sein soll.

Das ist der Wirtschaftsweg vor den Grundstücken im Oberdorf, die einige Anwohner gemeinsam ausgebessert haben und der für Entsorgungsfahrzeuge laut Abfallwirtschaftsbetrieb nicht geeignet sein soll.

Foto: Jana Borath

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Keine Ruhe im Thonhausener Müllstreit.

Die Bewohner im Oberdorf beklagen, dass sie Mülltonnen, gelbe Säcke und Sperrmüll nicht mehr an den angestammten Platz bringen dürfen. 300 Meter weiter weg müssen sie sie stellen, dabei einen steilen Berg bewältigen.

Der bisherige Weg könne nicht genommen werden, weil die Grundstücke nur noch unter erheblichen Schwierigkeiten angefahren werden können, hieß es vom Dienstleistungsbetrieb Abfallwirtschaft/Kreisstraßenmeisterei des Landkreises Altenburger Land.

Nachdem wir berichtet haben, dass weder Landratsamt noch das übergeordnete Landesverwaltungsamt den Fall auf dem Tisch haben wollen und sich die Aussagen beider Ämter widersprechen, gibt es nun Neues vom Landratsamt. „Der Widerspruch zur Nichtbefahrbarkeit des Wirtschaftsweges in Thonhausen liegt zur weiteren Bearbeitung im Landratsamt“, heißt es von der Behörde.

Man habe den Sachverhalt erneut geprüft und es hätten „sich neue Erkenntnisse aus der Gefährdungsbeurteilung der Berufsgenossenschaft bezüglich der sicherheitstechnischen Anforderungen an Straßen und Fahrwege für die Sammlung von Abfällen“ ergeben.

Am 16. Januar sei ein neuer Widerspruchsbescheid rausgeschickt worden. Das Landratsamt habe nicht weiter helfen können.

Wird der Widerspruch nicht zurückgezogen, lege das Landratsamt ihn erneut dem Landesverwaltungsamt vor, das dann entscheiden soll.

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