Politik

Nobitzer Haushalt für dieses Jahr ist genehmigt

Für den Ersatzneubau des Gemeindezentrums Fuchs in Ehrenhain musste ein Auftrag erneut vergeben werden.

Der Nobitzer Bürgermeister Hendrik Läbe freut sich, dass der Haushalt für dieses Jahr nun in Kraft getreten ist.

Der Nobitzer Bürgermeister Hendrik Läbe freut sich, dass der Haushalt für dieses Jahr nun in Kraft getreten ist.

Foto: Jana Borath / OTZ

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Nobitz. Eine wichtige Nachricht hatte der Nobitzer Bürgermeister Hendrik Läbe (SPD) zur jüngsten Gemeinderatssitzung. Der Haushalt für dieses Jahr ist von der Kommunalaufsicht entsprechend gewürdigt worden und damit in Kraft. Eine Nachbesserung hingegen verlangte die Prüfbehörde für das Investitionsprogramm 2018 bis 2022. Das war zwar Ende August diesen Jahres ebenfalls beschlossen worden, enthielt aber falsche Zahlen. „Aus technischen Gründen wurden die Summen im Finanzplan nicht korrekt dargestellt“, so der Bürgermeister. Das monierten die Prüfer. Deshalb wurde der im August gefasste Beschluss nun wieder zurück genommen und die korrigierte Fassung einstimmig abgesegnet.

Nacharbeiten musste der Gemeinderat auch beim Ersatzneubau des Gemeindezentrums Fuchs in Ehrenhain, der bis 2021 stehen und knapp 1,775 Millionen Euro kosten soll, wovon 65 Prozent als Fördermittel vom Land kommen. Hier waren die notwendigen Bauleistungen für die Metallbau- und Schlosserarbeiten zu vergeben. Nochmals, denn der Zuschlag dafür war bereits an eine Firma gegangen. „Allerdings ging dieses Unternehmen in die Insolvenz. Daraus ging zwar ein neues hervor, das auch für die Arbeiten bereit gestanden hätte, was aber die Vergaberichtlinien nicht zuließen. Wir mussten neu ausschreiben“, erklärte Läbe. Den Zuschlag für die von Mitte November bis Anfang März auszuführenden Arbeiten erhielt ein Unternehmen aus Weira im Saale-Orla-Kreis. Knapp 90.000 Euro betragen die Kosten, in denen unter anderem der Einbau von Türen und Fenstern beinhaltet ist. Die sind rund 12.000 Euro mehr als beim ersten Angebot. „Aber das haben wir mit der Fördermittelstelle abgesprochen und grünes Licht bekommen“, so Läbe.

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