Orchester startet spielfreudig in das neue Jahr

Löbichau.  Nur zwei Wochen Probezeit hatten die Orchestermitglieder, um sich nach den Feiertagen wieder in Spiellaune zu bringen.

Das JugendSinfonieOrchester der Musikschule unter Leitung von Holger Runge spielte im Gemeindesaal Löbichau. Dazu tanzten die Ballettkinder der Tanzlehrerin Anja Losse.

Das JugendSinfonieOrchester der Musikschule unter Leitung von Holger Runge spielte im Gemeindesaal Löbichau. Dazu tanzten die Ballettkinder der Tanzlehrerin Anja Losse.

Foto: Andreas Bayer

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„Das erste Konzert des Jahres ist immer eine heikle Kiste“, sagte Holger Runge. Der Leiter der Musikschule Schmölln hatte nur zwei Proben zur Verfügung, um das JugendSinfonieOrchester nach den entspannten Weihnachtsfeiertagen wieder in Form zu bringen.

Noch dazu zähle das Ensemble viele neue Mitglieder, vor allem im Bereich der Streicher, so Runge. Doch die Befürchtungen des Orchesterleiters erfüllten sich nicht, der Jahresauftakt kann als äußerst gelungen gewertet werden. Mit über 100 Zuschauern war der Gemeindesaal Löbichau zum traditionellen Neujahrskonzert bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Veranstalter des Orgelvereins Großstechau schafften eilig noch Bierbänke heran, um des Andranges Herr zu werden.

Publikum und Akustik bestens

„Wir kommen gerne wegen des applausfreudigen Publikums und der hervorragenden Akustik“, sagte Holger Runge und wurde auch dafür beklatscht. Unterstützung und Farbtupfer erhielt das Konzert durch die Ballettkinder von Tanzlehrerin Anja Losse. Sie boten drei Tänze aus Tschaikowskis „Nussknacker“ dar, sowie einen aus dem Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

„Wenn man das so sieht, kann man nur applaudieren“, sagten Anette Wagner und Elke Halbauer vom Orgelverein, die sich auch über die zahlreichen Spenden zum Erhalt von Orgel und Kirche freuten. Das Repertoire des Orchesters reichte von Werken aus Barock, Klassik, Romantik bis zur Moderne. Opern- sowie Film- und Musicalmelodien rundeten das breitgefächerte Programm ab. Beim Abschluss wurde zum Radetzkymarsch erneut fleißig geklatscht.

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