Petition gegen Auslagerung der 10. Klasse in Dobitschen

Dobitschen.  Regelschüler sammeln 1449 Unterstützungsunterschriften und geben sie bei der Chefin des Petitionsausschusses in Erfurt ab

Die Schülerinnen und Schüler der Regelschule Dobitschen wehren sich gegen die geplante Schließung ihrer Schule.

Die Schülerinnen und Schüler der Regelschule Dobitschen wehren sich gegen die geplante Schließung ihrer Schule.

Foto: Regelschule Dobitschen

Um die Zukunft ihrer Schule zu retten, haben jetzt Schülerinnen und Schüler der Regelschule Dobitschen insgesamt 1449 Unterstützungsunterschriften für eine Petition gesammelt, die den Verbleib der Abschlussklasse in Dobitschen fordert. Die Unterschriften kamen innerhalb von einer Woche zusammen, am Mittwoch dieser Woche, 17. Juni 2020, wurde die Petition an die Mitglieder des Thüringer Landtages übergeben.

Anja Müller (Die Linke), Vorsitzende des Petitionsausschusses, nahm das Papier entgegen. Sie erläuterte außerdem das weitere Verfahren. Um eine öffentliche Anhörung im Landtag zu erreichen, muss die Petition nun noch einmal auf der Homepage des Thüringer Landtages veröffentlicht werden. Dann haben die Menschen rund um Dobitschen sechs Wochen Zeit, um dort online weitere Unterschriften zu sammeln. Kommen dort 1500 Stück zusammen, wird die Petition öffentlich im Landtag angehört.

Am 2. Juli 2020 tagt der Petitionsausschuss des Thüringer Landtages. Da werden die Mitglieder des Ausschusses über die Veröffentlichung entscheiden.

In der Schulnetzplanung des Landkreises Altenburger Land, die am 24. Juni 2020 auf der Tagesordnung des Kreistages steht, ist zwar die Regelschule Dobitschen weiterhin verankert, doch soll ihre 10. Klasse an die Regelschulen in Schmölln und Meuselwitz ausgelagert werden.