Premiere für Schmöllner Plauderstunde

Schmölln. Frank Hübschmann und Thomas Büchner laden zur Plauderstunde nach Schmölln. Die Idee stammt von dem Weißbacher, der damit beim Hotelier in der Gößnitzer Straße offene Türen einrannte.

"Erst dachte ich an eine lose Gesprächsrunde", erzählt Hübschmann. Auf einer Heimfahrt von Greiz ins Altenburger Land habe er dann den Gedanken immer weiter gesponnen. Herausgekommen ist eine Plauderstunde für Schmölln.

„Ich war sofort Feuer und Flamme“, erzählt Thomas Büchner. „Gerade jetzt muss man die Zeit nutzen für neue Ideen“, sagt der Hotelier. Eine lockere Plauderstunde, bei der es um alles gehen soll, außer um Politik. Die beiden Männer hoffen, dass sie mit ihrer Begeisterung dafür viele Schmöllner anstecken können. „Es soll vor allem eines sein: ungezwungen“, erläutert Hübschmann das Konzept.

In den Plauderstunden sollen Leute im Mittelpunkt stehen, die in der Knopfstadt und den umliegenden Ortschaften keine Unbekannten sind. Sie sollen aus ihrem Leben erzählen – oder vielmehr plaudern – und dabei ein Stück von sich preisgeben, das die Öffentlichkeit noch nicht kennengelernt hat. „Der Schwerpunkt liegt auf dem Dialog“, so Hübschmann.

Die Plauderstunden-Premiere steigt am Mittwoch, 28. Oktober 2020 im Reussischen Hof, 19 Uhr. Gast ist dann der Fotograf Dirk Salomon. Der Mann aus Jonaswalde betreibt in Crimmitschau nicht nur ein Fotostudio, sondern er zeigt ab 22. Oktober seine Arbeiten in der Kleinen Galerie im Schmöllner Rathaus. Und diese unterscheiden sich von seiner tagtäglichen Arbeit. Es sind Aktfotos, die alle in Schmölln entstanden. Er bringt auch Bilder mit zur Plauderstunde, wird über sie erzählen. Darüber hinaus stellt er sich den Fragen von Frank Hübschmann und des Publikums.

Die Plauderstunde im Reussischen Hof soll danach einmal im Monat stattfinden, die jeweiligen Termine werden stets am Ende einer Veranstaltung bekannt gegeben.

Thomas Büchner: „Uns ist wichtig, dass wir den Menschen mit der Plauderstunde die Möglichkeit geben wollen, mit Vorurteilen oder mit Gerüchten aufzuräumen." Sowohl der Hotelier als auch Hübschmann wünschen sich, dass das Format gut ankommt und die Gäste die Möglichkeit des Dialoges und Gespräches nutzen. Und sie hoffen, dass dieses Format möglichst alle Generationen anspricht. „Es soll bunt gemischt sein und wir hätten gerne alle Altersgruppen im Publikum“, sind sich Büchner und Hübschmann einig.