Rüdiger malt, forscht, staunt, rätselt und bastelt

Altenburg.  Die Altenburger Museen laden zur dritten Kindermuseumsnacht am 6. März 2020,17 bis 21 Uhr

Die 2. Kindermuseumsnacht in Altenburg war ein  Erfolg. Hunderte Kinder in Begleitung ihrer Eltern und Großeltern waren am Abend des 1. März 2019 in Mauritianum, Lindenau-Museum und Schloss Altenburg unterwegs

Die 2. Kindermuseumsnacht in Altenburg war ein Erfolg. Hunderte Kinder in Begleitung ihrer Eltern und Großeltern waren am Abend des 1. März 2019 in Mauritianum, Lindenau-Museum und Schloss Altenburg unterwegs

Foto: Jana Borath/ Archiv

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Abends, wenn es schon dunkel ist, einen Ort zu besuchen, der normalerweise schon geschlossen hat, macht besonders viel Spaß. Einen solchen Spaß wird es am 6. März geben, wenn die Altenburger Museen ihre Türen offen lassen, für die jüngsten Besucher. Denn an diesem Tag findet die Kindermuseumsnacht statt. Gemeinsam mit dem Museumsgeist Rüdiger kann auf Entdeckungstour gegangen werden.

Er lädt ins Naturkundemuseum Mauritianum, ins Schlossmuseum und ins Lindenau-Museum ein. Da manchmal der Platz für die vielen neugierigen Besucher nicht ausreicht, haben sich die Mitarbeiter in diesem Jahr liebe Gäste eingeladen „Die Kinderburg“ der Burg Posterstein ist zu Gast in der Orangerie. Hier treffen die Besucher auf zwei Freunde von Rüdiger, denn das Postersteiner Burggespenst Posti und der Burgdrache Stein fordern zum Basteln auf und erzählen von Burg Posterstein. Es gilt, Geschicklichkeitsspiele für Ritter und Prinzessinnen zu meistern. Außerdem können ausgewählte Stücke aus der Rüstkammer des Burgherrn bestaunt und erprobt werden.

Im Schlossmuseum dreht sich alles um den Playmobil-Winterzauber. Die Taschenlampe könnte beim Besuch dieser Ausstellung von Vorteil sein, denn so lässt sich auch die allerkleinste Figur entdecken. Unter fachkundiger Anleitung von „Tanzraum Anja Losse“ kann man auch in diesem Jahr wieder das Tanzbein schwingen und auch die beliebte Rätselstrecke in den oberen Etagen des ehrwürdigen Schlosses lädt zum Mitmachen ein.

Seinen Forscherdrang kann man an diesem Abend im Mauritianum ausleben. Wissenswertes über Insekten und Reptilien wird berichtet, aber auch der Kuckuck findet seinen Platz. In diesem Jahr wartet das Maskottchen eines Naturschutz-Projektes des Mauritianums – ein kleiner Eremit (das ist ein Käfer) - darauf, endlich einen Namen zu bekommen.

Ein riesengroßes leeres Museumsgebäude, meterlange weiße Wände und Kohle, Kreide oder Tusche in der Hand – das sind die Zutaten für ein außergewöhnliches Malabenteuer. Auf den verkleideten Wänden des Lindenau-Museums können die jungen Künstler ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Schöne griechische Göttinnen und Götter, fantastische Wesen und außergewöhnliche Pflanzen können ebenso auf die Wände gezaubert werden, wie Ungeheuer, geometrische Figuren oder eindrucksvolle Bauwerke. Es ist genügend Platz zum Malen da und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

1800 kleine und große Leute hatten sich im letzten Jahr auf den Weg gemacht, um geheimnisvolle Dinge zu erforschen, Unglaubliches zu erfahren oder gar selbst zum Künstler oder zur Künstlerin zu werden.

Rüdiger lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem gemeinsamen Abschluss in die Schlosskirche ein und verspricht, dass nicht nur die Orgel erklingt, sondern alle Teilnehmer der Kindermuseumsnacht eine letzte wundervolle künstlerische Darbietung erwartet, die alle kleinen und großen Gäste verzaubert in die Nacht schicken wird.

Kinder von 6 bis 12 Jahren, die sich für das außergewöhnliche Event interessieren, können sich im Rahmen der dritten Kindermuseumsnacht im Lindenau-Museum unter Telefon 03447/895543 anmelden. Treffpunkt ist am 6. März, 17 Uhr, im Museum in der Gabelentzstraße.

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